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Globalisierung, Diversität und Bildung für nachhaltige Entwicklung: Akademie und Bundesverband Museumspädagogik loten gemeinsame Themen aus

Im Anschluss an die erweiterte Vorstandssitzung des Bundesverbands Museumspädagogik in der Akademie der Kulturellen Bildung hatten die Museumspädagog*innen am 03. Juli 2017 die Gelegenheit, das Angebot der Akademie näher kennenzulernen. In einer eintägigen Fortbildung holten sie sich vielfältige kulturpädagogische Anregungen für die Praxis, um mit heterogenen Gruppen im Museum erfolgreich arbeiten zu können.

Am Vormittag lieferte Prof. Dr. Susanne Keuchel das theoretische Fundament der Fortbildung mit einem Vortrag zu den gesellschaftlichen Herausforderungen und Querschnittsthemen der Kulturellen Bildung, die die Akademie derzeit in Fortbildung, Fachdiskurs und Forschung aufgreift. Dabei verwies sie auf ein breites Themenspektrum wie Ökonomisierung, Rechtspopulismus, den digitalen Wandel sowie den aktuellen Wertediskurs.

Das Thema Diversität war Schwerpunkt der anschließenden Diskussion, die die Öffnung von Institutionen und Einbindung heterogener Gruppen in den Blick nahm. Einig waren sich alle, dass diese Prozesse nicht allein Aufgabe der pädagogischen Abteilungen in Museen sein können, sondern von der gesamten Organisation mitgetragen werden müssen.

Nachmittags lernten die Museumspädagog*innen in mehreren Workshops Vermittlungsansätze aus dem künstlerisch-kulturpädagogischen Programm der Akademie näher kennen. Brigitte Dietze (Bildende Kunst), Barbara Schultze (Rhythmik) und Sandra Anklam (Theater) zeigten, wie sich Kunstvermittlung mit performativen, körperlichen oder bildnerischen Mitteln gestalten lässt, während Horst Pohlmann (Medien) die Möglichkeiten multimedialer Vermittlungsmethoden beleuchtete. Dr. Thomas Reyer (Sozialpsychologie) führte unterdessen durch das Labyrinth der Rollenanforderungen mit dem Ziel, dass seine Teilnehmer*innen ihre Rolle und Aufgaben klarer sehen und ihre Arbeit besser organisieren können.

„Unter den vorgestellten Ansätzen der Akademie entsprechen vor allem spielerische und mediale Methoden unserem derzeitigen Anforderungsprofil. Wir benötigen einen ‚Methodenmarathon‘, gerade im krossmedialen Bereich, mit dem wir im Museum hinzulernen können“, so Anja Hoffmann, Vorsitzende des Bundesverbandes Museumspädagogik.

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