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KuBiMedia: Symposium zieht Bilanz und benennt Anforderungen für zeitgemäße Konzepte

Das Symposium „KuBiMedia“ am 10. und 11. Mai in der Akademie der Kulturellen Bildung zog eine Abschlussbilanz zu den Erfahrungen aus dem Fortbildungskonzept „Kulturelle Bildung und Medienkompetenz (KuBiMedia)“. Expert*innen aus der Medien- und Kulturpädagogik, Politik und Kultur diskutierten, wie eine ganzheitliche Kulturelle Bildung gestaltet werden kann, die mediale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen einbezieht.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt „KuBiMedia“ ermöglichte Künstler*innen und Kulturschaffenden, ihre künstlerische Perspektive mit medienpädagogischen Methoden zu verbinden. Die Weiterbildung im Zeitraum von 2014 bis 2017 sollte ihnen dabei helfen, Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche unter medienpädagogischen Gesichtspunkten zu gestalten. Sie wurde wissenschaftlich von der TH Köln begleitet und evaluiert.

Am Ende des Projektzeitraums brachte das Symposium die Teilnehmer*innen mit Expert*innen aus der Kulturellen Bildung, Politik und Medienpädagogik zusammen. Neben Vorträgen zur Medienbildung aus verschiedenen fachlichen Perspektiven präsentierte das Symposium die Praxisprojekte der Teilnehmer*innen.

Die abschließende Podiumsdiskussion stellte sowohl Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Modellprojekt als auch Fragen zu Anforderungen und Ausbau von zeitgemäßen Konzepten und Projekten kultureller Medienbildung in den Mittelpunkt. „Um die systematische Einbindung digitaler und non-digitaler Praktiken in der kulturellen Bildungspraxis zu erreichen, bedarf es zum einen deutlich mehr Grundlagenforschung und zum anderen mehr partizipativer Vermittlungsansätze“, so die Direktorin der Akademie, Prof. Dr. Susanne Keuchel.

In einem Ausblick umriss Projektleiter Horst Pohlmann, wie das Weiterbildungsangebot KuBiMedia verstetigt werden kann: „Wir sollten auf künstlerisch-pädagogische Tandem-Teams bauen, die auf der einen Seite über das pädagogische Knowhow und auf der anderen Seite über die künstlerische bzw. kulturelle Expertise verfügen. Innerhalb einer interdisziplinär ausgerichteten Weiterentwicklung der Fortbildung könnten sie so gemeinsam Praxisprojekte entwickeln, die in den jeweiligen Arbeitsfeldern konkret auf die Kinder und Jugendlichen zugeschnitten sind.“

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