Seitenbild
 > Die Akademie > Aktuelles > Detailansicht

Kulturelle Bildung in der digitalen und postdigitalen Welt: Team für gemeinsames Forschungsprojekt ist vollständig

Foto: criene / photocase.de„Postdigitale kulturelle Jugendwelten“ stehen im Mittelpunkt eines Verbundvorhabens des Instituts für Bildung und Kultur (IBK) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Kooperation mit dem Fachbereich Medien der Akademie der Kulturellen Bildung. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt erarbeitet neue Methodeninstrumente zur Weiterentwicklung der Kulturellen Bildung in der digitalen und postdigitalen Welt. Mit zwei Promovierenden ist das Forschungsteam nun komplett.

National wie international weist die Forschung zur Kulturellen Bildung erhebliche Lücken in Bezug auf digitale Innovationsdynamiken auf. Das Verbundprojekt „Postdigitale kulturelle Jugendwelten“ wird Kulturelle Bildung unter Bedingungen digitalisierter Kultur erforschen. Es soll maßgeblich dazu beitragen, die aktuelle Lücke in der Forschung zu schließen. Die Ergebnisse sollen es ermöglichen, zielgruppengerechte Formen der Angebotsgestaltung und Teilhabe auszurichten und weiterzuentwickeln.

„Die heutigen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind zunehmend durchzogen von digitalen Netzwerken, mobilen Gadgets, Apps und Algorithmen. Das Wissen um diese Transformationen ist sowohl für die Forschung zur Kulturellen Bildung als auch für die kulturpädagogischen Praxisfelder sowie für eine zukunftsweisende bildungspolitische Steuerung unabdingbar“, so Verbundkoordinatorin Prof. Dr. Susanne Keuchel, die das Projekt zusammen mit Prof. Dr. Benjamin Jörissen vom Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur, ästhetische Bildung und Erziehung der FAU leitet.

„Unter postdigitalen Bedingungen verändern sich maßgeblich die Bedingungen von Bildung und Teilhabe. Das Vorhaben möchte erstmals ausführlich prüfen, wie sich die digitale Transformation auf die aktuellen ästhetischen und kulturellen Praktiken junger Menschen auswirkt. Es wird insbesondere informelle und neue, auf digital vernetzten kulturellen Aktivitäten basierende non-formale Formen Kultureller Bildung erforschen und wesentliche Anstöße zur Innovation der Praxis wie auch der Erforschung Kultureller Bildung leisten.“, ergänzt Prof. Dr. Benjamin Jörissen.

Prof. Dr. Susanne Keuchel und Prof. Dr. Benjamin Jörissen zur Seite stehen Horst Pohlmann, Fachbereichsleiter Medien in der Akademie der Kulturellen Bildung, die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Nadine Bauer (IBK) und Karoline Schröder (Universität Erlangen-Nürnberg). Sie werden im Rahmen des Projekts ihre Promotionen in den Themenbereichen „Digitale Jugendkulturforschung“ sowie „Museumspädagogik für postdigitale Jugendwelten – zur Bedeutung des Verhältnisses von Präsenz und Digitalität für pädagogische Vermittlungsprozesse“ verfassen. Als erste Veranstaltung innerhalb des Projekts ist ein Barcamp an der Akademie der Kulturellen Bildung im April geplant.

Foto: criene / photocase.de

 

 

Teilen auf

  • Auf Facebook teilen
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Google+ teilen
  • Per E-Mail teilen