Seitenbild
 > Die Akademie > Aktuelles > Detailansicht

Spielräume und Grenzen diversitätsbewusster Kultureller Bildung

Fachleute aus Politik, Verbänden, Kultur und Bildung waren am 29. Juni in der Akademie der Kulturellen Bildung bei der Abschlusstagung des Projekts „DiKuBi – Diversitätsbewusste Kulturelle Bildung“ zu Gast. Gemeinsam diskutierten sie Spielräume und Grenzen einer diversitätsbewussten Haltung in Kulturinstitutionen und Verbänden.

Seit 2014 entwickelt die Akademie der Kulturellen Bildung Fortbildungskonzepte zur Diversitätsbewussten Kulturellen Bildung, die die innere Haltung von Künstler*innen und Multiplikator*innen in den Blick nehmen. So wichtig die eigene Haltung für diversitätsbewusstes Handeln ist: die Strukturen, in denen Kulturelle Bildung stattfindet, setzen häufig einen Kontrapunkt.

Die Referent*innen und Podiumsgäste der Tagung ließen sich engagiert und kritisch auf eine gemeinsame Analyse der derzeitigen Situation in verschiedenen Strukturen ein. Für ihre jeweiligen Bereiche benannten sie erfolgsversprechende Ansätze, um Diversitätsbewusstsein zu stärken, verwiesen aber auch auf Felder, in denen sie Handlungsbedarf sehen.

Einig waren sich alle in dem Punkt, dass man viel voneinander lernen könne und eine systematische Bearbeitung des Feldes auf allen Ebenen weiterverfolgt werden müsse. Prof Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie, betonte in einem Fazit: „Der Tag heute bestätigt: Wir sind auf dem richtigen Weg, bei der Haltung anzusetzen. Zusätzlich müssen wir jedoch auch notwendige Veränderungen in unseren Strukturen in den Blick nehmen. Diese sollten wir vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels öffnen und die Öffnung als Chance einer Weiterentwicklung unserer Handlungsfelder begreifen.“

Die Tagung fand im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „DiKuBi – Diversitätsbewusste Kulturelle Bildung“ statt. Das Fortbildungskonzept wurde von der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW entwickelt und von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster begleitend evaluiert.

Teilen auf

  • Auf Facebook teilen
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Google+ teilen
  • Per E-Mail teilen