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Sozialraum

Sozialraumorientierung ist in der pädagogischen Praxis ein wichtiger Ansatz, um bildungsbenachteiligte Zielgruppen zu erreichen. Mit Sozialraum sind dabei nicht nur der Stadtteil, sondern vor allem lebensweltliche Räume der Kinder und Jugendlichen wie Cliquen oder soziale Netzwerke gemeint. Insbesondere die Spiel- und Medienpädagogik bietet hier wertvolle Anknüpfungspunkte.

Unter dieses Stichwort fällt auch das Konzept der „aufsuchenden Kulturarbeit“ – vergleichbar der „aufsuchenden Sozialarbeit“: Die Kulturelle Bildung geht aktiv auf die Orte und Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen zu. Sozialraumorientierung ist einer der konzeptionellen Schwerpunkte des Programms „Kultur macht stark“, das die Akademie der Kulturellen Bildung fachpädagogisch begleitet.

Der Qualitätsverbund 'Kultur macht stark' unterstützt die fachpädagogische Qualitätsentwicklung des bundesweiten Förderprogramms 'Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung'. In diesem Rahmen richtet er Praxisworkshops und Regionalkonferenzen zu fachlichen Fragestellungen der Kulturellen Bildungsarbeit mit sogenannten benachteiligten Zielgruppen aus. Die Veranstaltungen mit Themenschwerpunkten wie Diversität, Sozialraumorientierung, Inklusion und Partizipation finden im gesamten Bundesgebiet statt. Sie richten sich an Fachkräfte und Multiplikatoren der Kulturellen Bildung und Jugendarbeit. Der Qualitätsverbund ist ein Verbundprojekt mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel.