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Perspektiven Kultureller Bildung in Europa

Expertenaustausch 2016: Perspektiven Kultureller Bildung in Europa in Zeiten von Diversität und Flucht

Kaum sind Poly-, Inter- und Transkulturalität im hiesigen Diskurs um Kulturelle Bildung angekommen, scheint die Praxis der Kulturellen Bildung in Zeiten von Flucht und Migration, aber auch andauernden Prozessen der Globalisierung und europäischen Kohäsion vor Herausforderungen völlig neuer Dimensionen zu stehen.

Zahlreiche Akteure und Institutionen der Kulturellen Bildung in Deutschland haben dies als Konsequenz für ihre eigene Arbeit angenommen und Projekte mit und für Flüchtlinge initiiert. Dabei stellt sich unter anderem die Frage, welche Rolle und Funktion Kulturelle Bildung sowohl für die Neuankömmlinge als auch Veranstalter und Förderer einnimmt: Transkulturelle Werteentwicklung, interkulturelle Verständigung, therapeutische Maßnahme oder die Möglichkeit, Ressourcen zu aktivieren?

Unter der Annahme, dass die Kulturelle Bildungsarbeit für und mit Flüchtlingen an bisherige nationale Diskurse um Diversität in der Kulturellen Bildung anknüpft, stellen wir im Rahmen der zweiten Ausgabe der „Perspektiven Kultureller Bildung in Europa“ die Frage nach Kultureller Bildung und Diversität im europäischen Kontext.

Die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW veranstaltet vom 2. bis 3. November 2016 das Expertentreffen, das durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert wird. Die Konferenz schafft Raum für einen regen Austausch zwischen Fachleuten aus Europa und Deutschland zu aktuellen Trends aus Praxis und Forschung innerhalb der Kulturellen Bildung in Europa und fokussiert sich in diesem Jahr auf den Themenkomplex um Kulturelle Bildung und Interkultur, Diversität und die Zusammenarbeit mit Flüchtlingen.

ExpertInnen aus verschiedenen Ländern wie Belgien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Schottland, Spanien diskutieren sowohl verschiedene Positionen in der europäischen Debatte im Umgang mit Flüchtlingen als auch verschiedene Konzepte des Zusammenlebens zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten.

Sehen Sie hier das vorläufige Programm.

Die Konferenz wird englisch und deutsch gedolmetscht.

Die Teilnahme ist auf Einladung möglich.

Ansprechpartnerin: Sandra Czerwonka
Telefon: 02191/794-228
E-Mail: czerwonka@kulturellebildung.de

Gefördert von:

Expertenaustausch 2015: Kulturelle Teilhabe und Kooperationen

In Kooperation mit der Stiftung Genshagen veranstaltete die Akademie der Kulturellen Bildung vom 16.-18. November 2015 in der Stiftung Genshagen eine Expertenveranstaltung mit nationalen und internationalen Fachleuten zu aktuellen Trends und Erkenntnissen der Kulturellen Bildung in Europa. Die Expertenkonferenz 2015 war Auftaktveranstaltung einer Reihe, in der in den nächsten drei Jahren weitere Expertentreffen zu aktuellen Themen stattfinden sollen. Ziel ist es, internationale Trends und Erkenntnisse aus Forschung und Praxis nationalen Experten zugänglich zu machen.

Die zweitägige Expertenveranstaltung in der Stiftung Genshagen ermöglichte einen Wissenstransfer, bei dem aktuelle, für Deutschland relevante Trends der Kulturellen Bildung aus dem europäischen Raum komprimiert vorgestellt wurden. Zugleich schuf sie Raum für einen Austausch zwischen europäischen und deutschen Experten.

Die Dokumentation der Tagung mit den Beiträgen der ReferentInnen können Sie an dieser Stelle herunterladen.

Partner: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg, UNESCO-Lehrstuhl Kulturelle Bildung, Stiftung Genshagen, Observatoire des politiques culturelles

Förderer: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien - Referat K16 und die Stiftung Mercator