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Spielmarkt 2017 - Der Wert des Spiels

Donnerstag, 2.3. (10:00 Uhr) bis Freitag, 3.3.2017 (18:00 Uhr)

Werte im Spiel unterliegen gesellschaftlichen Prozessen und Veränderungen. Sie können stabilisieren und sie zeigen Möglichkeiten auf. Die Spielauswahl in der professionellen Kinder- und Jugendarbeit orientiert sich an den pädagogischen Werten, die vermittelt werden sollen. Hier gehen im Idealfall das Spiel und seine Werte Hand in Hand mit der Förderung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen hin zu mündigen Menschen. Der sensible Umgang mit gesellschaftlichen Veränderungen bestimmt die Spielauswahl im Alltag in der professionellen Kinder- und Jugendarbeit mit.

Doch wie sieht es im Alltag der Kinder und Jugendlichen aus? Sie werden mit unterschiedlichen
Menschenbildern, verschiedensten Rahmenhandlungen und somit Werthaltungen in Gesellschaftsspielen, Spielshows und Computerspielen konfrontiert. Der Spielreiz wird durch Nervenkitzel und Tabubrüche gesteigert. Wie werden Spielprinzipien Freiwilligkeit, Spielfreude und gemeinsame Aktivität bei Spielen gewahrt?

Der Spielmarkt stellt sich der Frage nach dem Wert des Spiels. Im Mittelpunkt stehen die Kernziele des Spielens als aktive Handlung, die den Menschen in seiner ganzen Daseinsform beansprucht. Im Spiel macht der Mensch Erfahrungen mit der Umwelt, dem Material und den Spielpartner*innen und kann daraus Schlüsse für das eigene Handeln ziehen.

Thematische Schwerpunkte

  • Vermittlung einer Haltung im und durch das Spiel
  • Schulung der praktischen Urteilskraft durch das Spielen
  • Erlaubtes und Verbotenes im Spiel
  • Grenzverletzungen und Tabubrüche in Bezug zur Realität
  • Regeln für Spiele auf dem Weg zum Ziel
  • Entdeckung einer Spielgeschichte und Rahmenhandlung eines Spiels
  • Kriterien zur Bewertung von Gesellschafts- und Computerspielen