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Haltung trifft Struktur: Spielräume und Grenzen einer Diversitätsbewussten Kulturellen Bildung

29. Juni 2017, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes

So wichtig die eigene Haltung in einem Prozess der Anerkennung von Diversität und Voraussetzung für Diversitätsbewusstes Handeln ist, setzten die Strukturen, in denen Kulturelle Bildung stattfindet doch häufig einen Kontrapunkt. Welche Spielräume gibt es innerhalb der Strukturen im eigenen Wirkungsbereich mit einer diversitätsbewussten Haltung die eigene Praxis zu gestalten? Gibt es Strukturen, die eine Diversitätsbewusste Praxis erschweren oder erleichtern? Wie kann die eigene Haltung dazu beitragen, in Organisationen und Institutionen diversitätsbewusste Perspektiven zu etablieren?

Die Tagung beleuchtete, welche Herausforderungen, aber auch Potenziale in der Begegnung einer diversitätsbewussten Haltung mit Strukturen von Organisationen, Institutionen, Verbänden und Kommunen liegen. Dazu richtete sie den Blick zunächst auf die „Haltung“ und ihre Wirkungsweisen in der pädagogischen Praxis, um dann modellhaft zu untersuchen, welche Faktoren zu einer Veränderungen hinzu Diversitätsbewusstsein in Systemen führen, welche Rolle die Haltung einzelner Personen spielt, welche Spielräume sich für diese ergeben, aber auch welche Grenzen sich auftun.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm.