Fabula Held. Der Erzählkoffer

Ein Projekt für Grundschulen 2008 - 2010

 

Projektleitung: Dr. Stephanie Jentgens und Gert Knecht, DozentIn der Akademie der Kulturellen Bildung

Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und den Ministerpräsidenten des Landes NRW

 

Vorrangiges Ziel war es, Schulkinder für das Erzählen zu begeistern und sie selbst zum Erzählen zu aktivieren: ihre Sprachfähigkeit, Fantasietätigkeit und Offenheit für die Geschichten anderer Menschen sollen gefördert werden.

Der Erzählkoffer mit den dazugehörigen Fortbildungen bietet die Möglichkeit, dem Erzählen an Schulen einen höheren Stellenwert zu verleihen und Defizite einer Erzähldidaktik in der Ausbildung von Lehrkräften und ErzieherInnen auszugleichen. Um mit dem Koffer arbeiten zu können, müssen die Pädagogen nicht selbst zu versierten Erzählern und Erzählerinnen werden. Sie haben dennoch die Chance, die Kompetenzen der Kinder zu stärken sowie die Freude an Geschichten zu wecken, am Zuhören und an einer Kommunikation, die sich erzählerischer Mittel bedient. Unmittelbaren Nutzen von dem Projekt sollen vor allem die Schulkinder haben, deren Sprachfähigkeiten, Fantasiefähigkeit und Offenheit für die Geschichten anderer Menschen gefördert werden. Ziel des Projekts ist es, an den Schulen der Projektpartner das Erzählen im Alltag zu verankern. Darüber hinaus sollen Methoden für den Kindergarten entwickelt werden, die Vorschulkinder zum Erzählen anregen. Daraus soll ein Erzählkoffer für die Erzählpädagogik entstehen.

Die Kinder

Über 2000 Schulkinder im Alter von 5 bis 10 Jahren lernten Fabula Held kennen, erfanden nud erzählten über ein Jahr im Unterricht Geschichten und gestalteten ein Erzählfest. Schon bei der Koffereinführung in den Schulklassen zeigte sich die große Begeisterung der Kinder für Fabula Held.

Die Lehrkräfte

Mehr als 100 Lehrkräfte haben an dem Projekt Fabula Held teilgenommen Sie haben nehmen ihren regulären beruflichen Aufgaben zusätzlich Zeit in die Projektarbeit investiert - für die Fortbildung, für die Bearbeitung der Frage- und Rückmeldebogen, die Planung und Gestaltung des Abschlussfestes und die Evaluationsgespräche. Ein großer Teil der Lehrkräfte war mit viel Engagement an dem Projekt beteiligt. Ein Erfolg der ursprünglich gar nicht intendiert war, sind die zahlreichen neu entstandenen Spiele und Methoden.