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Perspektivwechsel Kulturelle Bildung: Fachdiskurs, Fortbildung, Forschung

Die Kulturpädagogik der 1970er- Jahre entwickelte aus der außerschulischen Praxis heraus ein eigenes Handlungsfeld und etablierte hierfür den Begriff „Kulturelle Bildung“. Dieser trat der bisherigen einzeldisziplinarischen Betrachtungsweise der „Künste“ in der Pädagogik entgegen und steht für einen eigenen pädagogischen Wertekanon.


Das wachsende Interesse der Politik an Kultureller Bildung führte zu einem deutlichen Ausbau der kulturpädagogischen Praxis. Die damit einhergehende Zunahme an Akteuren im Feld, an zielgruppenspezifischen Segmentierungen, neuen Orten und politischen Zuständigkeiten hat die kulturelle Bildungslandschaft verändert. Neue Partnerschaften und eine zunehmende Internationalisierung des Feldes werfen neue Fragen für die kulturpädagogische Praxis auf: nach relevanten „Qualitäten“, Wirkungen sowie  Interdependenzen mit gesellschaftlichen Prozessen, etwa dem soziodemografischen Wandel, zunehmender Diversität, Kommerzialisierung, Medialisierung oder Globalisierung.


Die Schriftenreihe Perspektivwechsel Kulturelle Bildung greift diese Fragestellungen auf, um notwendige Aktualisierungen der kulturpädagogischen Praxis zu prüfen. Neue Erkenntnisse aus dem Fachdiskurs und der Fortbildung werden dabei ebenso berücksichtigt wie aktuelle Forschungsergebnisse.


Die Reihe wird herausgegeben von der Akademie der Kulturellen Bildung unter redaktioneller Verantwortung von Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie. Sie erscheint im Transcript Verlag.

Diversität in der Kulturellen Bildung

Susanne Keuchel / Viola Kelb (Hg.)
Diversität in der Kulturellen Bildung

Diversität gilt als Grundprinzip, die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen als große Stärke der Kulturellen Bildung. Nicht selten hebt künstlerische Bildungspraxis interkulturelles bzw. transkulturelles Lernen als explizites Bildungsziel hervor. Doch was bedeutet eigentlich diversitätsbewusste Bildung? Und wie offen ist die Kulturelle Bildung wirklich für die vielfältigen Bedürfnisse unterschiedlichster Zielgruppen? Diese und weitere Aspekte aus verschiedenen Blickwinkeln systematisch zu beleuchten ist Ziel dieses Buches. Neben allgemeinen fachlichen Perspektiven werden Erkenntnisse und Belange aus der kulturellen Bildungspraxis sowie daraus resultierender Fortbildungsbedarf aufgegriffen. Mehr.