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Bildung für nachhaltige Entwicklung im internationalen Diskurs

Als Mitglied des European Network of Observatories in the Field of Arts and Cultural Education (ENO) war die Akademie der Kulturellen Bildung vom 14. bis 15. September 2017 zu Gast in Porto. Bei der internationalen Konferenz „Perspectives of Arts Education und Sustainable Development“ stand neben Diversität erstmals Bildung für nachhaltige Entwicklung als wichtiges Thema auf dem Programm des Forschungsnetzwerks.

ENO-Expert*innen aus acht europäischen Ländern stellten den aktuellen Stand der Forschung und ihre Erkenntnisse bei der Konferenz an der Universität Porto vor. In ihrem Vortrag für ENO Deutschland betonte die Direktorin der Akademie, Prof. Dr. Susanne Keuchel, das Potenzial und die Einsatzmöglichkeiten Kultureller Bildung im Zusammenhang mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

„Nach dem Fokus auf Diversität, den ENO durch Konferenzbeiträge und Forschungsberichte seit dem vergangenen Jahr verfolgt, ist ein internationaler Diskurs zum Thema Kulturelle Bildung in der Bildung für nachhaltige Entwicklung folgerichtig“, so Susanne Keuchel. Als stellvertretende Sprecherin des BNE-Partnernetzwerks „Kulturelle Bildung und Kulturpolitik“ setzt sich die Direktorin der Akademie zusammen mit Dr. Ernst Wagner, ENO-Vorsitzender und Sprecher des BNE-Partnernetzwerks, auch auf nationaler Ebene für die Rolle Kultureller Bildung in BNE-Prozessen ein.

Nachhaltigkeit ist ebenso wie Diversität ein wichtiger Baustein der Seoul-Agenda von 2010. Dieser von der UNESCO-Vollversammlung einstimmig verabschiedete Leitfaden zur internationalen Entwicklung der Kulturellen Bildung strebt eine tiefere Integration der Kulturellen Bildung in politische Handlungsfelder an. Im Anschluss an die Fachkonferenz folgte das vierte Arbeitstreffen des ENO-Netzwerks, das unter anderem eine gemeinsame Forschungspublikation für 2018 thematisierte.

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