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Ethik und Games: Politik und Jugendliche im Gespräch über digitale Spielkultur

Vom 10. bis 12. Oktober fand in der Akademie der Kulturellen Bildung erstmalig die games4interaction statt, ein neues Format im Rahmen des Projekts „Ethik und Games“ des Instituts Spielraum der TH Köln zur Entwicklung eigener Methoden und Materialien rund um digitale Games. Die Kooperationsveranstaltung der Akademie mit der TH Köln und dem Spieleratgeber-NRW brachte Jugendliche, PädagogInnen und Vertreter aus der Politik zu einem gemeinsamen Austausch über ethische Fragestellungen digitaler Spielkultur zusammen.

Eingeladen waren Jugendliche im Alter von 16 bis 24 Jahren sowie PädagogInnen und Interessierte, für die Games ein wichtiges Thema ihrer Arbeit ist. Drei Tage lang entwickelten und erprobten sie gemeinsam in Teams eigene Methoden und Materialien für den Einsatz in Games in unterschiedlichen Bildungskontexten. Im Vordergrund standen dabei ethisch-moralische Aspekte digitaler Spiele wie Gewalt, Jugendmedienschutz und exzessives Spielen.

Zu Beginn der games4interaction diskutierten die Jugendlichen und PädagogInnen zusammen mit Jürgen Schattmann (Gruppenleiter Jugend im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW) und Arne Busse (Leiter des Fachbereichs Zielgruppenspezifische Angebote der Bundeszentrale für Politische Bildung), wie weit digitale Spielkultur gehen darf. Dabei wurden nicht nur ethisch-moralische Fragen und Jugendmedienschutz-Aspekte angesprochen, sondern auch Probleme wie Hatespeech und Sexismus in der Gamer-Community thematisiert.

Die Ergebnisse der games4interaction werden über die Online-Plattform digitale-spielwelten.de zur Verfügung gestellt und können von LehrerInnen und PädagogInnen kostenlos genutzt werden.

games4interaction

games4interaction ist eine gemeinsame Veranstaltung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM) der TH Köln und dem Spieleratgeber-NRW. Sie ist Teil des Projekts „Ethik und Games“ des Instituts Spielraum und wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.

Weitere Informationen: www.digitale-spielwelten.de | www.kulturellebildung.de

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