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Glücks-Rausch: Laborwoche erforschte künstlerisch-interdisziplinär das Glück

Ein Plastikfrosch auf blauem Untergrund. Foto: go2/photocase.deWas ist Glück? Ist Glück ein Zustand, eine Haltung oder Fähigkeit? Wie kann ich mein persönliches Glück neu auffassen und fördern? In einem Laborkurs an der Akademie der Kulturellen Bildung erforschten Teilnehmer*innen eine Woche lang künstlerisch und selbsterfahrungsbezogen Konzepte und Bedingungen zum persönlichen Glück.

Mit Methoden der bildenden Kunst, Theaterpädagogik, systemischen Therapie und Medienpädagogik-gestalteten die Teilnehmer*innen unterschiedliche Zugänge und Perspektiven zum Glück – in Form von Rauminstallationen, Video-Clips, Tagebüchern, Reflexionsgesprächen, Meditationen, Tanz, Yoga, Trance, Gedankenreisen, Massagen.

Die Kurswoche schloss mit einem öffentlichen Glückssymposium. Zwei Workshops, „Schöpferisches Glück im Theaterspielflow“ mit Prof. Dr. Dieter Sachser (Folkwang-Universität der Künste) sowie „Glücklich-Haben und Glücklich-Sein“ mit Prof. Dr. Jens Förster (Lehrstuhl für Sozialpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum), gaben vielschichtige Impulse zu den Facetten Glück-Erleben sowie Glück als Haltung und Fähigkeit. Das Symposium wurde von Teilnehmer*innen der Kurswoche mitge-staltet.

Die vier Fachbereiche Bildende Kunst, Medien, Sozialpsychologie/ Beratung und Theater boten erstmals eine solche experimentelle Kursform zu einem fachübergreifenden lebensweltlichen Thema an. Sie war eingebettet in das Konzept des "Bildungs-Rausch", mit dem eine forschende, künstlerische und emotionale Form des Lernens erreicht werden soll. Die Laborwoche bekam extrem positive Rückmeldungen und soll mit weiteren Veranstaltungen dieser Form fortgesetzt werden.

Foto: go2/photocase.de

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