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NRW-Bildungsministerin besucht Erzählsymposium der Akademie

Das Bild zeigt NRW-Bildungministerin Sylvia Löhrmann und Prof. Dr. Susanne Keuchel beim Rundgang durch die Akademie der Kulturellen Bildung.Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte gestern die Akademie der Kulturellen Bildung. Beim Symposium „Erzählen in Zeiten kultureller Vielfalt“ sprach sie über die Rolle des Erzählens in der Bildungsarbeit und im Schulalltag.

Mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wissenschaft und Erzählpraxis diskutierte die Ministerin im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Bedeutung des Erzählens, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und über die Verankerung des Erzählens im Schulalltag. Dabei standen auch Fragen zur kulturellen Vielfalt, der aktuellen Flüchtlingssituation und der Aus- und Weiterbildung im Mittelpunkt.

Ministerin Löhrmann: „Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sind Orte, an denen Vielfalt alltäglich gelebt wird. An den Grundschulen unseres Landes hat jede dritte Schülerin und jeder dritte Schüler eine Zuwanderungsgeschichte. Das Erzählen und Zuhören von selbst erlebten und überlieferten Geschichten ist ein wertvoller Beitrag zu Verständigung und Toleranz. Kinder und Jugendliche wollen sich kennen lernen. Das gelingt am besten, wenn sie sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen.“

Bei einem anschließenden Rundgang durch die Akademie stellte die Direktorin Prof. Dr. Susanne Keuchel der Ministerin das Haus und seine Einrichtungen der Kulturellen Bildung näher vor. Sylvia Löhrmann informierte sich dabei nicht nur über das Kursangebot, sondern auch über die zahlreichen regionalen, nationalen und internationalen Aktivitäten der Akademie der Kulturellen Bildung. „Kulturelle Bildung gehört in einer guten Schule einfach dazu – sie stärkt Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung“, stellte die Ministerin heraus. „Ich freue mich, dass wir beim ‚Story Telling‘ so viele Partner haben gewinnen können.“

Das Symposium „Erzählen in Zeiten kultureller Vielfalt“ ist eine Kooperationsveranstaltung der Akademie der Kulturellen Bildung mit dem Verein ErzählKunst e.V. Berlin, dem  Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE), der Märchen-Stiftung Walter Kahn sowie der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ).

Parallel zum Symposium „Erzählen in Zeiten kultureller Vielfalt“ hat das Internationale Erzählfestival begonnen. Noch bis zum 08. Mai führen Erzählerinnen und Erzähler an 20 verschiedenen Spielorten in Remscheid, Wuppertal, Solingen und Wermelskirchen in die Welt der Fantasie und Geschichten. Viele der Erzählveranstaltungen können bei freiem Eintritt besucht werden.

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