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Perspektivwechsel Kulturelle Bildung: Akademie der Kulturellen Bildung startet neue Schriftenreihe

Unter dem Titel „Perspektivwechsel Kulturelle Bildung. Fachdiskurs, Fortbildung, Forschung“ hat die Akademie der Kulturellen Bildung eine neue Schriftenreihe im transcript Verlag ins Leben gerufen. Darin greift sie aktuelle Fragen der kulturpädagogischen Praxis auf. Die Reihe berücksichtigt neue Erkenntnisse aus dem Fachdiskurs, der Fortbildung und der Forschung.

Der erste Band „Diversität in der Kulturellen Bildung“ erscheint zu einem wichtigen Schwerpunktthema der Akademie der Kulturellen Bildung. Die Beiträge des Buches spüren Fragen nach, wie eine diversitätssensible Pädagogik in Bezug zur kulturellen Bildungspraxis gestaltet werden kann. Aus internationalen bis lokalen Perspektiven beantworten sie, wie diversitätsbewusst die kulturelle Bildungslandschaft momentan aufgestellt ist. Dabei bietet der Band sowohl auf der wissenschaftlichen als auch auf der praktischen Ebene konkrete Anknüpfungspunkte für eine Neuorientierung kulturpädagogischer Konzepte zwischen Globalisierung und Lokalisierung.

Der erste Teil des Buches stellt übergeordnete Perspektiven in den Mittelpunkt. Darunter wachsende soziale Ungleichheit sowie die Ausdifferenzierung und zunehmende Individualisierung in der Gesellschaft. Der zweite Teil behandelt praktische Fragestellungen zu Zielgruppen, Empowerment-Ansätzen oder Quoten. Der letzte Teil beschäftigt sich mit Aspekten von Methodik und (Fort-)Bildungskonzepten. Er dringt auch in Grenzbereiche vor wie den globalen Helden in Computerspielen oder transkulturellen Konzepten in urbanen Räumen.

„Im Zeitalter der Globalisierung und Individualisierung wirft das Thema ‚Diversität‘ für die Kulturelle Bildung neue Fragestellungen auf und bringt neue Herausforderungen“, so Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung und Herausgeberin der Reihe. „Wir befinden uns in einem Prozess, der eine weitere Öffnung und Flexibilisierung von Inhalten und Strukturen in der Kulturellen Bildung notwendig macht und eine beständige Reflexion des Themas erfordert.“

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