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Akademie-Direktorin bei Auftaktkundgebung der Demonstration „Europa für Alle“

Eine Woche vor der Europawahl sind am Sonntag, den 19. Mai zehntausende Menschen in vielen deutschen Städten auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Nationalismus zu setzen und für ein Europa der Demokratie, der Kunst- und Meinungsfreiheit und der kulturellen Vielfalt zu streiten. Bei der Auftaktkundgebung auf dem Alexanderplatz in Berlin hielt Akademie-Direktorin und Präsidentin des Deutschen Kulturrats Prof. Dr. Susanne Keuchel eine Rede.

„Demokratie, Vielfalt, Kunst- und Meinungsfreiheit sind Werte, die in Europa in der Vergangenheit mühsam erkämpft wurden! Darum ist es wichtig, richtig und gut, dass heute tausende Menschen auf die Straße gehen und ihre Stimme erheben für ein Europa, das für Demokratie, Vielfalt und Meinungsfreiheit steht!“, so Susanne Keuchel. Kulturelle Vielfalt sei dabei nicht nur ein Schlagwort, sondern bedeute eine Vielfalt an Sprachen, eine Vielfalt an Musikkulturen, an Literatur, an Tanz und vielem mehr.

Aufgerufen zu den Demonstrationen hatte der Deutsche Kulturrat zusammen mit der Bundesvereinigung für Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und vielen weiteren Akteur*innen der Zivilgesellschaft.

Anlässlich der Demonstrationen strahlte unser Kulturpartner WDR3 am Abend die Podiumsdiskussion „Polarisierende Gesellschaft ohne Zukunftsvisionen?“ aus der Akademie der Kulturellen Bildung aus. Hamzi Ismail diskutierte darin mit Susanne Keuchel und weiteren Gästen aus Kultur, Verbänden und Politik über Gründe für die Spaltung der Gesellschaft in Deutschland und Europa und die Möglichkeiten der Kulturellen Bildung, ihr entgegenzuwirken. Die Diskussion steht in Kürze auch als Podcast beim WDR3 zur Verfügung.

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