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Spielpädagogik an der Akademie der Kulturellen Bildung

Beim Spiel ergeben sich fantastische Möglichkeiten: Das Eintauchen in ganz eigene Welten, verbunden mit dem sinnlichen Erleben von Freude und Erfolg, aber auch von Enttäuschung und Unerwartetem, von Anspannung und Erholung; das Erleben der eigenen Kreativität – allein oder im Kontakt zu Menschen, Tieren oder Objekten. Im Fachbereich Spiel der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW wird Spiel als ein unerschöpflicher Erfahrungs- und Gestaltungsraum begriffen, in dem Spielangebote für unterschiedliche Zielgruppen und Einrichtungen kreiert werden können. Dazu erforschen wir von klassischen Spielanreizen über partizipative, diversitätsbewusste bis hin zu transmedialen und digitalen Welten neue Trends in der spielkulturellen Bildung.

Spielpädagog*innen lernen in der Akademie der Kulturellen Bildung, Spiele bewusst einzusetzen. Sie nutzen das Spiel als Methode, um Kindern und Jugendlichen im Spiel die Möglichkeit zu bieten, Neues zu entdecken, Verhalten zu erproben und zu reflektieren und daraus Schlüsse für das eigene Handeln zu ziehen. Sie kennen den Wert des freien Spieles für das Aufwachsen der Kinder und sie wissen, wie sie die Rahmenbedingungen beeinflussen können. Sie verstehen Spiel als Methode und als kulturelle Lebensäußerung.

Spielpädagogik in der Akademie der Kulturellen Bildung zielt auf die Vermittlung von Methoden, die zur Lebensfreude, zur Lebensgestaltung und zur sozialen Verantwortung hinleiten. Es geht darum, die Stärken von Menschen zu fördern, Freude am Tun zu entwickeln und die soziale wie kulturelle Umwelt mitzugestalten. Spielpädagogik will auch zeigen, wie mit der Methode Spiel auf vielfältige Art und Weise gelernt werden kann. Ein weiterer entscheidender Faktor für Spiel in didaktischen Kontexten ist die Gestaltungsrolle der Spielleitung. Durch Spielräume, die Auswahl von Spielen und die Anleitung  werden Zugänge, aber auch Ausschlüsse für unterschiedliche Zielgruppen geschaffen. Umso wichtiger ist, dass sich Spielpädagog*innen mit ihrer eigenen Haltung in einer pluralisierten, diversen Gesellschaft auseinandersetzen.

Die Teilnehmer*innen der Fortbildungen kommen aus der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, es sind Lehrkräfte an Fachschulen und Fachhochschulen, sie arbeiten als Freiberufler*innen in Projekten mit spielerischen Ansätzen und Methoden. Dazu kommen Mitarbeiter*innen aus Kindergärten, Horten und der Offenen Ganztagsbetreuung.

Die Akademie der Kulturellen Bildung bietet viele Möglichkeiten, sich in die Spielpädagogik einzuarbeiten

Werkstattkurse zu einem speziellen Thema bieten die Möglichkeit, sich das Thema spielerisch inhaltlich anzueignen und in der eignen Praxis umzusetzen.

Mehrphasige Grundkurse sind ein Angebot zur beruflichen umfassenden berufsbegleitenden Qualifizierung, die mit einem Zertifikat abgeschlossen werden können.

Qualifizierungskurse bieten die Möglichkeit, sich umfassend zum Spielpädagog*innen ARS zu qualifizieren und damit in das Netzwerk der Spielpädagog*innen in der ARS einzutreten.