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Die Akademie der Kulturellen Bildung (AKB) ist durch das Qualitätsmanagementsystem LQW zertifiziert. Im Rahmen dieser Lernerorientierten Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung (LQW) haben wir unser Verständnis von „Gelungenem Lernen“ definiert. Um unsere Arbeit und unsere Haltung für Teilnehmende an unseren Angeboten transparent zu kommunizieren, finden Sie hier unsere Definition:

Die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW erachtet Bildungsprozesse als gelungen, wenn die Teilnehmer*innen ihre selbst gesetzten Lernziele erreichen und in ihre individuellen Arbeits- und Lebensräume aktiv gestaltend umsetzen und transferieren können. Die Bildungsangebote der Akademie sind entsprechend sinnhaft und nachhaltig angelegt.

Die Akademie berücksichtigt in ihrem Bildungsprogramm für Fachkräfte insbesondere sieben Schwerpunkte:

Professionalisierung und Weiterentwicklung der künstlerischen und pädagogischen Handlungsfähigkeit

Die Akademie der Kulturellen Bildung versteht Kompetenzen als erworbene Fähigkeiten, geeignete Ideen, Methoden und Vorgehensweisen in komplexen Situationen entwickeln zu können. Dieses Verständnis impliziert eine dynamische, kreative und übertragbare Auffassung von Können und Wissen im Kontext. Fort- und Weiterbildungsteilnehmer*innen des Fachkräfteprogramms erweitern ihre Handlungsfähigkeit dahingehend, kulturpädagogische, künstlerische, experimentelle und forschende Bildungsangebote und Gestaltungsräume in der Kinder- und Jugendarbeit zu konzipieren, durchzuführen und zu evaluieren. Für ihre professionelle Tätigkeit finden die Teilnehmer*innen eine stimmige Balance von künstlerisch-ästhetischen, fachtheoretischen, methodisch-didaktischen und sozialpädagogischen Aspekten.

Persönliche Verantwortung und Selbststeuerung

Fort- und Weiterbildungsteilnehmer*innen sind faktische Konstrukteur*innen ihrer Bildungsprozesse. Die Akademie legt bei ihren Bildungsangeboten insbesondere den Blick auf die Förderung einer Lernsteuerung in Selbstverantwortung. Die Teilnehmer*innen nutzen dazu ihre persönlichen berufsrelevanten Kompetenzen und Ressourcen, reflektieren, bewerten diese kritisch und entwickeln sie weiter. Dieser Prozess bezieht auch den stimmigen Umgang mit Selbstverantwortung, Rollenkompetenzen sowie die Positionierung in arbeits- und lebensweltlichen Kontexten ein.

Stärkung und Weiterentwicklung der professionellen Haltung

Eine professionelle Haltung impliziert die konzeptionell begründete und reflektierte Zielvorstellung über die eigene Rolle in einem spezifischen Setting. Haltung speist sich aus persönlichen Werten, Motiven und Handlungsdispositionen, sie ist ein wesentlicher Teil der professionellen Identität. Gleichzeitig können sich andere Menschen im Arbeitsfeld, insbesondere Kinder und Jugendliche an einer vorgelebten Haltung vorbildhaft orientieren. In den Angeboten der Akademie fördern und stabilisieren die Teilnehmer*innen ihre professionelle Haltung und stärken ihre individuelle Position im Berufsfeld. Die Bildungsangebote regen zu Authentizität, Neugier und Offenheit sowie zu wertschätzender und diskriminierungssensibler Kommunikation an. Sie gehen von einem ressourcenorientierten und diversitätsbewussten Menschenbild aus und nehmen die nachhaltige Entwicklung in den Fokus.

Förderung von Interaktion und Gestaltung von Beziehungen

Die Teilnehmenden bringen neben ihrer professionellen Rolle auch ihre Persönlichkeit in Bildungsprozesse ein. Einen Konsens bei allen an Prozessen Beteiligten zu finden, erfordert eine klare und aktive, empathische und unterstützende Kommunikation. Ebenso gilt die Bereitschaft, sich konstruktivem Feedback anderer Akteur*innen zu stellen und daraus zu lernen. Die Teilnehmer*innen erweitern durch die Bildungsangebote der Akademie ihre Möglichkeiten der Kommunikation, Interaktion in und Leitung von heterogenen Gruppen unter Berücksichtigung situativ spezifischer Anforderungen an unterschiedliche Rollen.

Eröffnung ästhetischer Entwicklungsräume

Erworbene Kenntnisse, Kompetenzen und Haltungen befähigen die Teilnehmenden, sich neue Handlungsräume für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu erschließen. Durch die Bildungsangebote der Akademie erfahren Fachkräfte, wie sie ihre Positionen in einer pluralen Gesellschaft stärken und diese in die diversitätsbewusste Modifizierung von organisierten Bildungsstrukturen und individuellen Lebenswirklichkeiten einbringen können. Aus der Verbindung aus kulturpädagogischer und ästhetischer Praxis entstehen Entwicklungsräume für sinnliche Erfahrungen, die Veränderungsprozesse in Gang setzen helfen.

Transfer erprobter Praxiserfahrungen

Die Teilnehmenden machen die Erfahrungen und Ergebnisse ihres professionellen Tuns transparent und zugänglich für andere. Sie teilen ihre (kultur-)pädagogische Praxis wie Best Practices und Projekterfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, in Fachpublikationen, Vorträgen und vielem mehr.

Aufbau nachhaltiger Netzwerkarbeit

Die Teilnehmenden engagieren sich nachhaltig für den Aufbau interdisziplinärer bzw. multiprofessioneller Netzwerke in ihrem Arbeitsfeld: Sie tauschen Erfahrungen aus und definieren die Rahmenbedingungen ihrer Berufspraxis, analysieren ihre individuellen Rollen und Positionen und können diese formulieren. Auf Basis ihrer Haltung und Fachlichkeit gelingt es, ihre eigenen beruflichen Interessen und die ihres Arbeitsfeldes auch auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zu vertreten.

Download Definition Gelungene Bildungsprozesse (PDF)