Die Manifesta im Ruhrgebiet
11.09.2026, 12:30 Uhr
Kursinhalt und Buchung
Fragen zu Kurszeiten und Abläufen?
Hier finden sie die häufig gestellten Fragen rund um die Buchung und Teilnahme an unserem Angebot. Wir sind da, um zu helfen. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen zu dieser oder anderen Veranstaltungen haben.
Kosten
Die Anreise ins Ruhrgebiet, Unterkunft und Verpflegung vor Ort, ÖPNV sowie Eintrittsgelder sind eigenständig zu organisieren und zu finanzieren. Wir empfehlen die Stadt Essen als Möglichkeit für einen zentralen Übernachtsungsort für die gesamte Kurszeit. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man die weiteren Manifesta-Orte gut erreichen.
Konzepte zur ortsspezifischen Kunstvermittlung
Das Ruhrgebiet galt lange Zeit als das industrielle Herz Deutschlands. Vor allem der Kohleabbau hat Spuren in der Stadtentwicklung hinterlassen. Die Geschichte der Arbeiterregion bereichert heute die Kultur und Subkultur: Zwölf leerstehende Nachkriegskirchen dienen als Ausstellungsorte. Die Manifesta lädt Künstler*innen ein, einen Bogen zu spannen von eigenen künstlerischen Auseinandersetzungen zu den Spezifika der Orte. Das Ruhrgebiet bietet dazu eine besondere Kulisse. Im Kurs besuchen Sie jeden Tag eine der Gastgeberstädte der Manifesta – Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum –, untersuchen die Verbindung von Ort und Kunst und ergänzen sie mit eigenen kleinen Interventionen.
Schwerpunkte
- Besuch der Manifesta-Ausstellungen in den Ruhrgebietsstädten
- Gespräche mit Kurator*innen und Künstler*innen über die Themen der Biennale
- Manifesta-Konzepte der Kunstvermittlung
- Formate ortspezifischer Kunstvermittlung entwickeln und erproben
Dozent*innen
Brigitte Dietze
Studium der Kunst und Kunstpädagogik, Medien, Kunstgeschichte, Kunstkritik und kuratorisches Wissen. Ausbildung zur Restauratorin für Stein und Wandmalerei. Kunstpädagogische Praxis in Jugendarbeit, Schule und Museum (Schwerpunkt: Vermittlung von zeitgenössischer Kunst, partizipatorische Projekte, Kunst im öffentlichen Raum, Diversität). Lehrtätigkeit an Schule und Hochschule, freie künstlerische und kuratorische Projekte mit zeitgenössischen Inhalten (Konzeptkunst, Installation, Medienkunst, Performance).
Jari Ortwig
Studium (M.A.) der Kunstgeschichte und Romanistik in Erlangen-Nürnberg und Turin, Italien. Zuletzt tätig für Max Ernst Museum Brühl des LVR und als Lehrbeauftragte für Kulturmanagement an der TH Köln. Volontariat an der Kunsthalle Düsseldorf und Stipendien von Goethe-Institut, ifa, Land NRW und Stadt Köln. Freiberufliche Tätigkeit für u.a. NRW KULTURsekretariat, Kulturamt der Stadt Köln, Oper Wuppertal, Beethovenfeste Bonn, Quartier am Hafen Köln. Interdisziplinäre Projekte und Kooperationen mit prozesshaften, kollektiven und ganzheitlichen Ansätzen. Weiterbildung als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt im Bereich Traumatherapie.
Kontakt und Buchung
Kontaktieren Sie uns über kurse@kulturellebildung.de oder unter +49 2191 7940