DGSF-zertifizierte Weiterbildung zur*zum Künstlerisch-Systemischen Therapeut*in in 3 Jahren
Sie wollen Menschen Entwicklungsprozesse ermöglichen? Sie suchen körper- und ausdruckbasierte Formen zur Begleitung von Einzelnen oder Gruppen? Sie möchten kreative und künstlerische Gestaltungsräume für persönliche Veränderungen öffnen?
Entwicklungsprozesse werden in der Künstlerisch-Systemischen Therapie (KST) gleichermaßen als therapeutische wie auch gestalterische Prozesse verstanden. Als Künstlerisch-Systemische Therapeut*in ermutigen Sie Ihre Klient*innen, zu kreativen Gestalter*innen ihrer eigenen Prozesse zu werden. Sie begleiten Menschen ressourcenorientiert in persönlichen und psychosozialen Krisensituationen sowie bei individuellen Fragestellungen. Sie betrachten hierbei die klient*innen-spezifische Entwicklungsprozesse als ästhetische Gestaltungsaufgabe.
Die Weiterbildung richtet sich an grundständig ausgebildete Berater*innen, Pädagog*innen, Kultur- und Kunstvermittler*innen, Therapeut*innen, Coaches, Supervisor*innen, Künstler*innen mit relevanten Vorerfahrungen und qualifiziert sie zu „Künstlerisch-Systemischen Therapeut*innen“. Die Teilnehmer*innen profilieren ihre therapeutischen Kompetenzen und professionelle Identität in einer aktivierenden, konsequent systemischen Didaktik in zum Teil künstlerischem Lern-Setting.
Voraussetzung
Vorerfahrungen in künstlerischer Praxis und Beratung oder Pädagogik sind erwünscht. Die vorherige Teilnahme an Kursen zu Systemischer Beratung und/oder künstlerischer Praxis (Theater, Tanz oder Performance) wird empfohlen. Weitere Voraussetzungen für die Teilnahme an der Qualifizierung finden Sie im Curriculum.
Aufbau
- 9 Kursphasen (240 UE), curricular
- Abschlusskolloquium
Eigenleistungen
- Eigene Therapie- und Beratungsarbeit
- Selbstorganisierte Intervision innerhalb fester Peergruppen
- Fallbericht
- Vorstellung eines Sitzungsvideos
- Abschlussarbeit über den eigenen Lern- und Erkenntnisprozess
Abschluss
Zertifikat „Künstlerisch-Systemische*r Therapeut*in“
Fragen zu Kurszeiten und Abläufen?
Hier finden Sie Antworten auf die häufig gestellten Fragen rund um die Buchung und Teilnahme an unseren Kursen. Wir sind da, um zu helfen. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen zu dieser oder anderen Veranstaltungen haben.
Termine
Die nächste Weiterbildung beginnt 2028. Mit der Buchung der Qualifizierung sind Sie automatisch für alle sechs Kursphasen angemeldet.
Zertifiziert durch

Die Weiterbildung ist durch die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) zertifiziert. Absolvent*innen mit geeigneter Vorbildung erhalten auf Antrag ein Zertifikat „Systemische Therapie (DGSF)“.
Kursgebühr
Informationen zu den Kosten finden Sie ab September 2027 an dieser Stelle.
Ort
Kursnummer
KS026
Lernpfad
Nachweis der Zugangsvoraussetzungen
Weiterbildungskurse
6 Kursphasen (240 UE)
- Prozessmodell und Therapiekonzept
- Beziehung, Kontext und Kontrakt
- Künstlerisch-Systemische Selbsterfahrung
- Intervention und Inszenierung
- Rolle und Haltung
Supervision in 3 Phasen (bzw. 4 für DGSF-Zertifikat)
Praxisleistungen
- 40 (bzw. 130) Sessions Therapiepraxis (KST)
- Selbstorganisierte Intervisionsgruppe (50 UE)
- Sitzungsvideo oder Liveberatung
- Fallbericht über abgeschlossenen Therapieprozess
- Literaturstudium und Protokolle
Abschlusskolloquium
6. Kursphase Profil und Performanz
Praxisleistungen
- Abschlussarbeit
- Künstlerisch gestaltetes Kolloquium
Abschluss und Zertifikat
Künstlerisch-Systemische*r Therapeut*in (KST)
Für Absolvent*innen mit DGSF-Vorbildung zusätzlich auf Antrag Zertifikat als Systemische*r Therapeut*in (DGSF)
Kursleitung
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Dr. Thomas Reyer
Dozent für Sozialpsychologie & Beratung
Systemischer Lehrtherapeut (DGSF) sowie Organisationspsychologe. Lehrschwerpunkte: Systemische Beratung, Künstlerisch-Systemische Therapie, Transformationsprozesse, Führung/Leitung und systemische Didaktik. Physikstudium mit Diplom-Abschluss. Promotion mit Auszeichnung in der Didaktik der Physik mit empirischer Dissertation über Unterrichtsstruktur, Unterrichtsmethoden und Lernprozesse, anschließend Forschungs- und Bildungsmanagement.
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Sandra Anklam
Dozentin für Theater, Systemische Theaterpädagogik und Performance
Studium der Diplom-Pädagogik, Weiterbildungen zur Theaterpädagogin (BuT®), zur Drama- und Theatertherapeutin (DGfT), zur Systemischen Supervisorin und als Coach (DGSF), zur Heilpraktikerin (Psychotherapie), Gestaltberaterin, PEP®-Trainerin, Playfight-Facilitatorin (nach Matteo Tangi) und Tanztherapeutin. Tätigkeiten u. a. als Lehrende an diversen Hochschulen, als Theaterpädagogin und Regisseurin am Schauspielhaus Bochum, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen sowie den Duisburger Akzenten.
