Künstlerisch-Systemisches Labor
05.09.2026, 12:30 Uhr
Kursinhalt und Buchung
Hinweis
Das detaillierte Programm wird mit der Einladung im Frühjahr 2026 bekannt gegeben.
Fragen zu Kurszeiten und Abläufen?
Hier finden sie die häufig gestellten Fragen rund um die Buchung und Teilnahme an unserem Angebot. Wir sind da, um zu helfen. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen zu dieser oder anderen Veranstaltungen haben.
Kosten
Austausch der Fachbereichsnetzwerke Sozialpsychologie und Theater
Jährlich im Sommer begegnen sich Absolvent*innen und Teilnehmer*innen aller Kurse und Weiterbildungen der Fachbereiche Sozialpsychologie und Theater, um sich aus künstlerisch-systemischer Perspektive einem Schwerpunktthema zu widmen. Dabei nutzen sie die Analogien und Synergien von künstlerischen Gestaltungs- und systemischen Veränderungsprozessen. Das Labor lädt Sie zu Praxisworkshops mit Gastreferent*innen und zum Ideenaustausch in offenen Foren ein. Darüber hinaus haben Sie Gelegenheit, netzwerkübergreifend Kontakte zu knüpfen und zu pflegen!
Thema 2026: Jammern
Jammern fristet in unserer Welt ein Schattendasein. Während Glücks-Ratgeber und Positive Psychologie fragwürdig versprechen, Lebensglück programmierbar zu machen, bleiben Jammern und Larmoyanz weitgehend unterbelichtet. Denn Jammern hat keinen guten Ruf: Jammerlappen ziehen Verachtung auf sich. Das Jammertal ist ein ungemütlicher Ort.
Dennoch: Jammern gehört seit Urzeiten zur menschlichen Existenz, als Ventil für Unbehagen und Leid. Es benennt Unpassendes und Unerträgliches. Jammern ist ein mutiger Weg zur Selbstoffenbarung und Psychohygiene.
Wir laden ein zum defätistischen Spiel rund um das Phänomen Jammern: Experimente zur trübsinnigen Problem-Fokussierung, Gemeinschaftserleben auf Basis von gegenseitiger Versicherung des unausweichlichen Fallens in haltlose Zustände. Lasst uns gemeinsam exzessives Wehklagen praktizieren, um zu entdecken, was möglicherweise hinter dem Jammertal liegt.
Dozent*innen
Sandra Anklam
Studium der Diplom-Pädagogik, Weiterbildungen zur Theaterpädagogin (BuT®), zur Drama- und Theatertherapeutin (DGfT), zur Systemischen Supervisorin und als Coach (DGSF), zur Heilpraktikerin (Psychotherapie), Gestaltberaterin, PEP®-Trainerin, Playfight Practioner (nach Matteo Tangi) und Tanztherapeutin. Tätigkeiten u. a. als Lehrende an diversen Hochschulen, als Theaterpädagogin und Regisseurin am Schauspielhaus Bochum, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen sowie den Duisburger Akzenten.
Dr. Thomas Reyer
Systemischer Lehrtherapeut (DGSF) sowie Organisationspsychologe. Lehrschwerpunkte: Systemische Beratung, Künstlerisch-Systemische Therapie, Transformationsprozesse, Führung/Leitung und systemische Didaktik. Physikstudium mit Diplom-Abschluss. Promotion mit Auszeichnung in der Didaktik der Physik mit empirischer Dissertation über Unterrichtsstruktur, Unterrichtsmethoden und Lernprozesse, anschließend Forschungs- und Bildungsmanagement.
Kontakt und Buchung
Kontaktieren Sie uns über kurse@kulturellebildung.de oder unter +49 2191 7940