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LEAP. Masterclass Tanzvermittlung 2023

23.05.2023 – 27.05.2023
Masterclass

Buchung

Bitte senden Sie bei der Anmeldung ein Motivationsschreiben (eine DIN-A4-Seite) und Ihren Lebenslauf mit.

Anmeldeschluss: 1.5.2023

187 €
Kursgebühr
254 €
Unterkunft & Verpflegung (inkl. USt.)

Tanzvermittlung mit Anna Konjetzky & Co

LEAP – Masterclass Tanzvermittlung ist eine Formatreihe der Akademie der Kulturellen Bildung und des nrw landesbuero tanz und lädt jährlich herausragende Künstlerpersönlichkeiten ein, Tanzschaffenden über die Verbindung von choreografischer und vermittelnder Praxis neue Impulse zu geben.

Im Mai 2023 stellen die Choreografin Anna Konjetzky und die Tänzerin Sahra Huby die Arbeitspraxis von Anna Konjetzky & Co bei LEAP vor. Ausgangspunkt bilden Formate wie ihre „Nomadische Akademie“, in denen sie politische Dimensionen von Körperlichkeit ausloten, und das Teilhabeformat „Training for everybody“, bei dem Menschen mit unterschiedlichem Tanzbezug ihre Erfahrungen austauschen.

In den letzten Jahren haben Anna Konjetzky und Sahra Huby ihre künstlerische Arbeit und ihre Tanzpraxis in fünf verschiedenen thematischen Zonen angesiedelt, die sich fließend überschneiden: Sensibilisierung, Queering, Rewriting, Caring und Dezentralisierung. Sie bilden die Grundlage für tänzerische Recherchen und Kreationen.

Die Masterclass ist um die fünf Zonen herum strukturiert, erforscht sie durch Übungen und Vertonungen. Im Mittelpunkt steht, wie diese Ideen, Themen und Fragen in künstlerische Praktiken umgesetzt werden können. Es ist ein Angebot, sich sowohl auf choreografischer als auch auf kompositorischer Ebene zu engagieren. Dabei wird der Körper als Quelle für Wissen genutzt, das durch Bewegung geteilt wird, um einen Raum für kollektive Erfahrung, Reflexion und Resonanz zu schaffen.

Anna Konjetzky arbeitet als freischaffende Choreografin in München und tourt mit ihren Bühnenstücken und Installationen international. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelt sie choreografische Projekte, die u. a. umwelt- und gesellschaftspolitische oder queer-feministische Themenfelder erforschen und reflektieren.

Sahra Huby arbeitet als Choreografin und Tanzvermittlerin und erhielt 2009 den ersten Preis des Wettbewerbs „Das beste deutsche Tanzsolo“ mit ihrer Arbeit „Elephantengedächtnis“. In ihrer tänzerischen Arbeit, die stark durch Butoh und zeitgenössischen Tanz beeinflusst ist, erforscht sie extreme Zustände und Körperqualitäten und begibt sich auf die Suche nach einer offenen, vielschichtigen Körpersprache.

Voraussetzung

Erfahrung im Bereich Tanz, Performance und/oder Tanzvermittlung.

Hinweis

Für „LEAP“ vergibt die Akademie zwei Stipendien in Höhe der Kursgebühr.
Ihre Bewerbung für ein Stipendium senden Sie mit Motivationsschreiben und Lebenslauf (jeweils eine Seite) bis 15.4.2023 an Patricia Gläfcke: glaefcke@kulturellebildung.de

Dozent*innen

Konjetzky, Anna

Anna Konjetzky

Gastdozent*in

Anna Konjetzky kreiert seit 2005 Tanzstücke und Installationen, in denen ihr choreographisches Denken in eine Praxis der Reflexion und Transformation einfließt und in einen gesellschaftspolitischen Kontext eingebettet ist. Dieser Ansatz schlägt sich nicht nur in den Formaten und Setzungen nieder, sondern auch in der kontinuierlichen Recherche und Praxis mit anderen Künstler*innen und der Stadtgesellschaft. Anna Konjetzky sieht ihre Arbeit immer als Vorschlag zum Dialog, ihre körperliche, ästhetische und politische Recherche ist von einem queer-feministischen Gedanken geprägt.

Sahra Huby

Gastdozent*in

Choreografin, Tanzvermittlerin

Sahra Huby ist in Brüssel geboren, wo sie Tanz und Bewegung, Körper Theater (Methode J.Lecoq) an der „Ecole Internationale de Theatre Lassaad“ studiert hat. Außerdem studierte sie Butoh und Bodyweather in Belgien, Frankreich, und Holland. Von Oktober 2004 bis April 2006 absolvierte sie eine zeitgenössische Tanzausbildung an der Etage in Berlin. Seit 2006 arbeitet sie als freie Tänzerin, hauptsächlich in der Company von Anna Konjetzkzy, aber auch mit verschiedenen anderen Choreograph*innen. Im November 2009 erhielt Sie den ersten Preis des Wettbewerbs „Das beste deutsche Tanzsolo“ mit ihrer Arbeit „Elephantengedächtnis“. In ihrer tänzerischen Arbeit, die stark durch Butoh und zeitgenössischen Tanz beeinflusst ist, erforscht sie extreme Zustände und Körperqualitäten und begibt sich auf die Suche nach einer offenen, vielschichtigen Körpersprache. Sie arbeitet ebenfalls im Bereich der Bildenden Kunst, in dem sie kontinuierlich zu Begegnung von Tanz und Zeichnung recherchiert.

Kooperationspartner