Qualifizierung in Theorie, Praxis und Vermittlung
Kulturelle Bildung inspirieren, ko-kreative künstlerische Prozesse im Bereich Performance ermöglichen! Theorie, Praxis und Vermittlung miteinander verbinden!
Performance-Kunst setzt innerhalb der Kulturellen Bildung ungewöhnliche Akzente: Sie entwickelt ihre Ansätze und Formen im Prozess der künstlerischen Auseinandersetzung mit scheinbar Gegebenem, Normen und Regeln. So sucht und schafft sie experimentellen Raum für Konstruktion, Dekonstruktion und Neukonstruktion.
Die Qualifizierung richtet sich an alle Performance-Interessierten, insbesondere an Kulturvermittler*innen, Kultur- und Kunstschaffende aller Sparten sowie an Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit und Pädagogik mit Kenntnissen in einem künstlerischen Bereich.
Schwerpunkte
- Theoretische Kenntnisse in Performance-Kunst
- Performative Praktiken im interdisziplinären Zusammenspiel aus Bildender Kunst, Tanz und Theater
- Entwicklung eines performativen Referenzsystems sowie eigener performativer Arbeiten
- Forschung nach geeigneten Vermittlungsstrategien für unterschiedliche Zielgruppen und Kontexte
Aufbau
- 3-jährige Qualifizierung
- 6 Kurswochen (1 Kurswoche als Wahlmodul)
Eigenleistung
- Entwicklung, Realisierung und Dokumentation eines Performance-Projekts in der Vermittlung
- Regelmäßiges Selbststudium
- Kollegiale Beratung in Lerngruppen
- Referate/Lecture-Performances
- Selbstorganisierte Entwicklung, Realisierung, Reflexion und Dokumentation einer künstlerischen Performance im Kollektiv
- Abschlusskolloquium: Komprimierte Darstellung des Performance-Projekts
Voraussetzung
Motivationsschreiben und Vorgespräch mit der Leitung. Ihr Motivationsschreiben können Sie während der Anmeldung hochladen.
Fragen zu Kurszeiten und Abläufen?
Hier finden Sie Antworten auf die häufig gestellten Fragen rund um die Buchung und Teilnahme an unseren Kursen. Wir sind da, um zu helfen. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen zu dieser oder anderen Veranstaltungen haben.
Termine
5 Kursphasen plus Wahlkurs
Mo 1.3. – Fr 5.3.2027
Mo 6.9. – Fr 10.9.2027
Mo 28.2. – Fr 3.3.2028
Mo 11.9. – Fr 15.9.2028
2029: Kursphasen 5 – 6
Mit der Buchung der Qualifizierung sind Sie automatisch für alle fünf Kursphasen angemeldet. Ihren Wahlkurs buchen Sie bitte separat.
Kursgebühr (je Kursphase)
226 €
Unterkunft & Verpflegung (je Kursphase)
296 €
Ort
Kursnummer
P037
Lernpfad
Motivationsschreiben und Vorgespräch
Modul #1 (40 UE)
Theorie und Praxis der Performativen Kunst
Modul #2 (40 UE)
Performance und Theater
Modul #3 (40 UE)
Performance und Bildende Kunst
Modul #4 (40 UE)
Performance und Tanz
Modul #5 (40 UE)
Wahlmodul
Modul #6
Abschlusskolloquium
Zertifikat
Performance-Kunst in der Kulturellen Bildung (ARS)
Kursleitung
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Sandra Anklam
Dozentin für Theater, Systemische Theaterpädagogik und Performance
Studium der Diplom-Pädagogik, Weiterbildungen zur Theaterpädagogin (BuT®), zur Drama- und Theatertherapeutin (DGfT), zur Systemischen Supervisorin und als Coach (DGSF), zur Heilpraktikerin (Psychotherapie), Gestaltberaterin, PEP®-Trainerin, Playfight-Facilitatorin (nach Matteo Tangi) und Tanztherapeutin. Tätigkeiten u. a. als Lehrende an diversen Hochschulen, als Theaterpädagogin und Regisseurin am Schauspielhaus Bochum, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen sowie den Duisburger Akzenten.
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Felix Berner
Dozent für Tanz, Tanzvermittlung und Performance
Tanzstudium an der Folkwang Universität der Künste. Zusammenarbeit mit einer Vielzahl internationaler Choreograf*innen wie Pina Bausch, Sharon Eyal u.v.m. Realisation von mehr als 35 partizipatorischen Tanzprojekten sowie diversen choreografischen Arbeiten mit professionellen Tänzer*innen u.a. am Residenztheater in München, Staatstheater Oldenburg, Staatstheater Mainz, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Darmstadt, Theater der Jungen Welt in Leipzig. Neben Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten war Felix Berner Jurymitglied für das Tanztreffen der Jugend der Berliner Festspiele und im Leitungsteam für den Tanzkongress 2022 tätig.
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Brigitte Dietze
Dozentin für Bildende Kunst
Studium der Kunst und Kunstpädagogik, Medien, Kunstgeschichte, Kunstkritik und kuratorisches Wissen. Ausbildung zur Restauratorin für Stein und Wandmalerei. Kunstpädagogische Praxis in Jugendarbeit, Schule und Museum (Schwerpunkt: Vermittlung von zeitgenössischer Kunst, partizipatorische Projekte, Kunst im öffentlichen Raum, Diversität). Lehrtätigkeit an Schule und Hochschule, freie künstlerische und kuratorische Projekte mit zeitgenössischen Inhalten (Konzeptkunst, Installation, Medienkunst, Performance).