Pornografiekompetenz
18.09.2026, 12:30 Uhr
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Umgang mit kinder- und jugendgefährdenden Medieninhalten
Sexualitätsbezüge durchdringen unseren Alltag – egal ob im TV-Programm, in der Werbung, der Musikbranche oder im Internet. Pornografie ist online heute so niedrigschwellig zugänglich wie nie: kostenlos und anonym. Schon die Jüngsten im Kita- und Grundschulalter können problemlos auf pornografische Inhalte zugreifen. Technische Schutzmaßnahmen lassen sich leicht umgehen. Das Internet bleibt ein ungeschützter Raum für junge Nutzer*innen, denn nationale Regelungen greifen nicht über Grenzen hinweg. Mit ihren Erfahrungen mit sexualisierten Inhalten – so zeigt die pädagogische Praxis – bleiben die Kinder und Jugendlichen in der Regel allein, da sie aus Angst vor Mediennutzungsverboten nur selten ihren Bezugspersonen davon berichten.
Wie können pädagogische Fachkräfte mit dem Pornografie-Konsum sowie mit kinder- und jugendgefährdenden Medieninhalten umgehen? Der Kurs beleuchtet den Sachstand, stellt Good-Practice-Ansätze und Ideen für die Vermittlungsarbeit vor. Innerhalb der Kurswoche gehen Sie auch der eigenen Haltung, Tabus und (Scham-)Grenzen spielerisch auf den Grund.
Schwerpunkte
- Rechtliche Rahmenbedingungen kinder- und jugendgefährdender Inhalte
- Theaterpädagogische und systemische Formate zur angstfreien Annäherung an Tabus und zum Umgang mit Scham
- Medienpädagogische Ansätze zur Pornografie-Kompetenz für die Jüngsten
- Sexualaufklärung in der Bildung
- Elternarbeit
- Reflexion der eigenen Rolle und Haltung
[Medienkompetenzrahmen NRW]
Informieren + Recherchieren
Analysieren und Reflektieren
Dozent*innen
Horst Pohlmann
Diplom-Sozialpädagoge, Medien-Spiel-Pädagoge (M. A.). Bis 2006 Mitarbeit bei der Fachstelle Medienpädagogik/Jugendmedienschutz des Amts für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln; 2007 bis 2015 Co-Leitung von Spielraum – Institut zur Förderung von Medienkompetenz am Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln. 2012 bis 2023 Koordination des Weiterbildungsstudiengangs „Handlungsorientierte Medienpädagogik“ der Donau-Universität Krems und der TH Köln in Kooperation mit der Akademie der Kulturellen Bildung. Gastdozent in den Master-Studiengängen „Game Studies“ der Donau-Universität Krems und „Spiel- und Medienpädagogik“ der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW in Trägerschaft des ComputerProjekt Köln e. V.
Sandra Anklam
Studium der Diplom-Pädagogik, Weiterbildungen zur Theaterpädagogin (BuT®), zur Drama- und Theatertherapeutin (DGfT), zur Systemischen Supervisorin und als Coach (DGSF), zur Heilpraktikerin (Psychotherapie), Gestaltberaterin, PEP®-Trainerin und Tanztherapeutin. Tätigkeiten u. a. als Lehrende an diversen Hochschulen, als Theaterpädagogin und Regisseurin am Schauspielhaus Bochum, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen sowie den Duisburger Akzenten.
Kontakt und Buchung
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