The Box
Kursinhalt und Buchung
Buchung
Methodenworkshop zum Performativen im Theater
Sinn ist das Ergebnis von Verhandlungen mit Narrativen. Sinnhaftigkeit ist Anerkennung von Normativität und etwas als nicht sinnvoll zu bezeichnen, oft eine Abwertung. Narrationen sowie das Performen dieser Erzählungen bilden unsere Gemeinschaft. Sie formen, strukturieren und etablieren Wirklichkeiten. „The Box“ versteht sich im Sinne eines physischen Containers als Bühne und narrative Schnittstelle für ein zukünftiges, kollektives und performatives Storytelling. Ein Speicherort diversester künstlerischer (Re-)Aktionen in Bezug auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen. Eine Form, die immer wieder neu erdacht werden und unterschiedlichste Gestalten annehmen kann. Als sozial-narratives Labor ist „The Box“ ein sicherer Raum, um diverse Realitäten zu testen, sich sinnhafte, achtsame und emphatische Begegnungen vorzustellen.
Schwerpunkte
- Praktische Formate der Performance in der Arbeit mit Jugendlichen und Pädagog*innen
- Alltagsaktionen in performativer Bildsprache Sehgewohnheiten, Sicht- und Rezeptionsweisen
- Erweiterung des persönlichen künstlerischen/ reflexiven Vokabulars
- Orts- und zeitspezifisches Arbeiten
Dozent*innen
Marcel Sparmann
Marcel Sparmann ist Theater- und Kunstschaffender, der an der Schnittstelle von Performance, Tanz und Kunst im öffentlichen Raum arbeitet. Nach seinem Studium in Hildesheim und Glasgow realisierte er künstlerische Projekte und Vermittlungsformate in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Er hatte Gastdozenturen an mehreren deutschen Universitäten inne und lehrte an internationalen Institutionen mit Schwerpunkten in Performance, Theater und Theaterpädagogik. Unterstützt vom Goethe-Institut präsentierte er seine Arbeiten bei renommierten Festivals und Biennalen weltweit. Als Mitglied verschiedener Künstler*innen-Kollektive und als künstlerisch-systemischer Berater und Supervisor (i.W.) verbindet er künstlerische Praxis mit innovativen Methoden, um transformative Prozesse zu gestalten.