Performative Wege aus alten Mustern
Muster sorgen für Halt, Rhythmus und Wiedererkennbarkeit. Muster tragen uns durch Komplexität – im künstlerischen ebenso wie im systemischen, pädagogischen oder beratenden Arbeiten. Doch dann entstehen Momente der Irritation und Störung. Die Ahnung: Da geht noch etwas.
In diesem Kurs begeben Sie sich auf Spurensuche nach eigenen Mustern und den Systemen, in denen sie wirken. Wann geben Muster Sicherheit? Wann begrenzen sie? Und wann werden sie zum Ausgangspunkt für Gestaltung? Mit performativen Zugängen, poetischer Forschung und erfahrungsorientierten Formaten öffnen Sie einen Resonanzraum für Experiment, Klarheit und neue Beweglichkeit. Der Kurs richtet sich an Theaterschaffende, Performer*innen, Trainer*innen, Beratende und Lehrende.
Schwerpunkte
- Praktische Formate zur performativen Gestaltung in der Arbeit mit Jugendlichen und Pädagog*innen
- Künstlerisch-Systemische Impulse zum Thema Muster und Musterunterbrechung
- Übersetzen von Alltagsaktionen in performative Bildsprache
- Kritische Reflexion der Übungen und Experimente (Sehgewohnheiten, Sicht- und Rezeptionsweisen)
- Orts- und zeitspezifisches sowie biografisches Arbeiten
Termin
Kursgebühr
156 €
Unterkunft & Verpflegung
148 €
Kursleitung
Marcel Sparmann (Theater- und Kunstschaffender, Künstlerisch-Systemischer Therapeut)
Ort / Format
Kursnummer
P041
Fragen zu Kurszeiten und Abläufen?
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Kursleitung
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Marcel Sparmann
Gastdozent*in
Marcel Sparmann ist Theater- und Kunstschaffender, der an der Schnittstelle von Performance, Tanz und Kunst im öffentlichen Raum arbeitet. Nach seinem Studium in Hildesheim und Glasgow realisierte er künstlerische Projekte und Vermittlungsformate in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Er hatte Gastdozenturen an mehreren deutschen Universitäten inne und lehrte an internationalen Institutionen mit Schwerpunkten in Performance, Theater und Theaterpädagogik. Unterstützt vom Goethe-Institut präsentierte er seine Arbeiten bei renommierten Festivals und Biennalen weltweit. Als Mitglied verschiedener Künstler*innen-Kollektive und als künstlerisch-systemischer Berater und Supervisor (i.W.) verbindet er künstlerische Praxis mit innovativen Methoden, um transformative Prozesse zu gestalten.
Der Tagungsort

Die Akademie der Kulturellen Bildung
Die Akademie liegt zwischen Köln, Düsseldorf und Wuppertal – mitten in der Natur. Hier finden Sie alle Informationen zu unserem Tagungsort.
Häufig gestellte Fragen
Wie sind die Kurszeiten?
Unsere Kurse beginnen in der Regel am Nachmittag. Kurszeiten sind von 9/9:15 Uhr bis 12:15/12:30 Uhr sowie von 15 Uhr bis 18:15 Uhr. Abweichende Kurszeiten sind in den Ausschreibungen angegeben. In vielen Kursen findet auch noch eine Abendeinheit statt. Zwischen Mittagessen und Kaffeepause gibt es eine 90-minütige Mittagspause – für Gespräche, zum Besuch der Bibliothek oder für einen erholsamen Spaziergang durch den umliegenden Wald. Kursgruppen präsentieren ihre Ergebnisse donnerstagabends den Teilnehmenden anderer Kurse sowie Gästen als Mitmachaktion, Ausstellung, Medienvorführung oder im Rahmen einer öffentlichen Vorstellung.
Kann ich für den Kurs eine Förderung erhalten?
In Nordrhein-Westfalen sind unsere Kurse als Bildungsurlaub anerkannt. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, dass Sie den Kurs als Bildungsurlaub nutzen möchten, und wir senden Ihnen die benötigten Unterlagen zu. In den anderen Bundesländern stellen wir gern einen Antrag auf Anerkennung unter Berücksichtigung der vorgegebenen Bedingungen des jeweiligen Landes. Weitere Fördermöglichkeiten für Ihre Weiterbildung finden Sie unter Bildungsurlaub und Förderungen.
Wann bekomme ich die Rechnung und wie kann ich bezahlen?
Etwa 3 Wochen vor Kursbeginn erhalten Sie von uns die Rechnung für die Kursgebühr sowie die Unterkunft/Verpflegung. Bitte begleichen Sie den Rechnungsbetrag per Überweisung bis zu Ihrer Anreise, damit wir Ihre Teilnahme bestmöglich vorbereiten können.