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Leseförderung von schwach lesenden Kindern und Jugendlichen – Fachtag im Mai

Wer nicht lesen kann, ist in unserer Gesellschaft fast chancenlos. Schulischer Lernerfolg in allen Fächern hängt ganz entscheidend von einer ausreichenden Lesefähigkeit ab. Die meisten Berufe sind für funktionale Analphabeten nicht zugänglich und ohne Lesefähigkeit lässt sich der Alltag nicht bewältigen. Der Fachtag „Leseförderung von schwach lesenden Kindern und Jugendlichen“ lädt Akteur*innen der schulischen und außerschulischen Leseförderung am 29. Mai 2019 ein, sich über Herausforderungen, Hürden und neue Wege der Leseförderung auszutauschen.

Die Hamburger Erklärung „Jedes Kind muss lesen lernen!“ spricht Klartext: Lesen ist die Schlüsselqualifikation für gesellschaftliche Teilhabe. Und doch können in Deutschland fast 20% aller Kinder am Ende des vierten Schuljahres nur unzureichend lesen und sind kaum in der Lage, den Inhalt von Texten zu erfassen. Welche katastrophale Konsequenz dies für die individuellen Lebenswege und die Gesellschaft hat, rückt erst langsam ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.

Wie kann eine systematische Leseförderung gelingen, die nicht nur punktuell ansetzt, sondern eine bessere Vernetzung voraussetzt? Der Fachtag richtet sich an alle, die in der Leseförderung aktiv sind. Wir wollen Leseforscher*innen, Bibliotheksmitarbeiter*innen, Literaturpädagog*innen, Lehrer*innen, Erzieher*innen und weitere Akteur*innen der Leseförderung ins Gespräch bringen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir gerade die schwach lesenden Kinder und Jugendlichen besser fördern können.