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Rund 190 Fort- und Weiterbildungen: Programm 2026 der Akademie der Kulturellen Bildung erschienen

Programm 2026, Bildausschnitt des Covers mit zwei Personen mit mehreren Armen, die ringen und sich umarmen.

Die Akademie der Kulturellen Bildung hat ihr Kursprogramm für 2026 veröffentlicht. Mit rund 190 Fort- und Weiterbildungen eröffnet es Fachkräften aus Pädagogik, Kunst und Kultur zahlreiche Möglichkeiten, ihre Kompetenzen zu erweitern und neue Methoden für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu erlernen und zu erproben.

Das Programm umfasst die gesamte Bandbreite der Kulturellen Bildung – von Musik, Theater und Tanz über Spiel, Medien und Literatur bis hin zu interdisziplinären Angeboten. Neben kompakten Fortbildungen bietet es berufsbegleitende Weiterbildungen, die zum Einstieg in neue Arbeitsfelder ermuntern. 2026 startet erstmalig die neue Qualifizierung „Move & Dance“, die praxisnahe Einblicke in die Tanzvermittlung gibt. Ebenfalls neu ist die mehrphasige Weiterbildung „Artistic Research Education“. Sie verbindet künstlerische Arbeit mit wissenschaftlichen Methoden und demokratischer Zusammenarbeit.

Der redaktionelle Teil des Programmhefts 2026 widmet sich dem Thema „Ringen“. Dabei steht das Bild des Ringens für die Suche nach Kompromissen und neuen Formen des Miteinanders. Beiträge und ausgewählte Kurse zeigen, wie Ringen in unterschiedlichsten Facetten als ein respektvoller Austausch auf Augenhöhe gelingen kann. Machtkritische und demokratiebildende Angebote wie „Macht – Partizipation – Theaterpädagogik!?“ und „Demokratiebildung im interaktiven Theater“ nehmen dabei in den Blick, wie sich demokratische Prozesse in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gestalten lassen. Spannungen, die in Gruppen auftreten können, begreifen Kurse wie „Konflikte, Krisen, Katastrophen“ als Ansatz für Veränderungen. Ergänzend vermitteln Kurse zur Traumapädagogik Grundlagen und Methoden, die Fachkräfte befähigen, junge Menschen in belastenden Situationen stärkend zu begleiten.

Einen weiteren Akzent setzt das Programm 2026 auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie versteht Nachhaltigkeit nicht allein als Umweltbildung, sondern bezieht auch soziale Gerechtigkeit und globale Verantwortung mit ein. Die Fachtagung „Ist der Drops gelutscht? Nachhaltigkeit braucht Fantasie“ rückt handlungsorientierte Perspektiven in den Mittelpunkt. Ergänzend greifen Kurse wie „Streuobstwiesen als BNE-Lernräume“ oder „Colour Craft: Farben aus dem Garten“ ökologische Themen auf und verknüpfen sie mit spielerisch-künstlerischen Methoden. Angebote wie oder „5 Days, 5 Materials“ laden zum konsumkritischen Arbeiten ein. Auch das Spielkulturfestival On Tour widmet sich 2026 mit dem Schwerpunkt „Green-Play“ dem Verhältnis von Mensch, Raum und Natur.

Alle Kurse können ab sofort unter www.kulturellebildung.de eingesehen und direkt gebucht werden. Gedruckte Exemplare gibt es kostenfrei auf Bestellung unter info@kulturellebildung.de bzw. 02191-7940.