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Digitalisierung in der Jugend- und Kulturarbeit

Wege in die digitale Gesellschaft

Kursnummer

C 243

Zeitraum

14.10.2019 bis 10.11.2019

Mo., 14.10. bis So., 10.11.2019

E-Learning-Modul kostenfrei

Frühjahr 2020: 2-tägige Fachtagung

2020: 3-wöchiger Qualifizierungskurs

Beschreibung

Kinder und Jugendliche wachsen wie selbstverständlich mit digitalen Medien auf. Für sie sind Smartphones, Internet und Soziale Netzwerke ein normaler Teil des Lebens und sie unterscheiden nicht mehr zwischen On- und Offline. Die Jugend- und Kulturarbeit steht vor der Herausforderung, ihre Angebote an die digitalisierte Lebenswelt der Zielgruppen anzupassen. Wie diese neue (medien)pädagogische Arbeit konkret gestaltet werden kann, vermittelt Ihnen diese Qualifizierung.

Gerade jungen Menschen bieten digitale Medien und Technologien zahlreiche Möglichkeiten und Chancen, sozial handlungsfähig zu werden, soziokulturell und ökonomisch Verantwortung zu übernehmen, gesellschaftspolitisch zu partizipieren und sich selbst zu positionieren. Das Internet sollte dabei ein offener, datengeschützter Kommunikationsraum sein, in dem jede*r die eigene Meinung frei äußern, kreativ sein und mitmachen kann, ohne Angst vor Überwachung, Mobbing oder Betrug haben zu müssen. Es braucht Rahmenbedingungen, die eine jugendgerechte Nutzung ermöglichen, und
Strukturen der Jugendarbeit, die digitale Kompetenzen junger Menschen stärken und sie dabei unterstützen, sich an der Gestaltung des digitalen Wandels aktiv zu beteiligen.

Die Qualifizierung richtet sich an Fachkräfte der Jugend- und Kulturarbeit, die sich mit den kulturellen, gesellschaftlichen, rechtlichen und technischen Aspekten des digitalen Umbruchs vertraut machen wollen.

Aufbau

  • 5-wöchiger kostenloser E-Learning-Kurs zu strukturellen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von digitalen Medien in Projekten. (Datenschutz, Jugendschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht, Kunstfreiheit etc.)
  • 2-tägige Fachtagung (Frühjahr 2020) mit Inputs, Workshops und Barcamp
  • 3-wöchiger Qualifizierungskurs


Thematische Schwerpunkte des Qualifizierungskurs:

Phase 1 – Digitaler Umbruch:
Digitale Gesellschaft; Netzpolitik; digitale Bildung und Kompetenzen; Open Government; Open Data; digitale Beteiligung; digitale Ethik; Tools und Technik; digitale Agenda Jugend- und Kulturarbeit

Phase 2 – Digitale Gestaltung:
Internetkultur und Meme; Trolls, Fake und Hate; Öffentlichkeitsarbeit und Social Media; Bedingungen privater und dienstlicher Nutzung; Netzwerkmanagement; Kampagnen; Agenda Setting; Lobbyarbeit; Crowdsourcing und Crowdfunding; Organisationsentwicklung; spielerische Zugänge und Games; Tools und Technik

Phase 3 – Digitale Transformation:
Praxisprojekte; Didaktik der digitalen Transformation; Tools und Technik

Anmeldung
Sie können sich jetzt unverbindlich für den kostenlosen E-Learning-Kurs bei stauch@kulturellebildung.de vormerken lassen. Weitere Informationen zur Anmeldung senden wir Ihnen zu Beginn der Einschreibphase zu. Eine Anmeldung zum 3-wöchigen Qualifizierungskurs ist ab Herbst 2019 mit Erscheinen des Akademie-Programms 2020 online möglich. Hierüber informieren wir Sie ebenfalls gerne.

Kooperationspartner

        

 

 

Kursleitung

  • Horst Pohlmann
    Horst Pohlmann

    Dozent für Medienpädagogik
    Diplom-Sozialpädagoge, MedienSpielPädagoge (M. A.). Bis 2006 Fachstelle Medienpädagogik / Jugendmedienschutz des Amts für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln. Von Januar 2007 bis Dezember 2015 Co-Leitung von „Spielraum – Institut zur Förderung von Medienkompetenz“ am Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Technischen Hochschule Köln. Koordination des Weiterbildungsstudiengangs „Handlungsorientierte Medienpädagogik“ der Donau-Universität Krems und der Technischen Hochschule Köln in Kooperation mit der Akademie der Kulturellen Bildung. Seit 2016 ehrenamtlicher Vorstand im ComputerProjekt Köln e. V.

    Kontakt:
    Telefon: 02191 794-260
    E-Mail: pohlmann@kulturellebildung.de

  • Kirstin Narr
     

    Medienpädagogin, Leipzig

  • Sofia Sandmann
     

    Kultur- und Sozialwissenschaftlerin, IJAB, Bonn

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