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Künstlerisch-Systemische Therapie (KST)

Weiterbildung zur Künstlerisch-Systemischen Therapeutin/
zum Künstlerisch-Systemischen Therapeuten in 2 Jahren

Kursnummer

I 053

Zeitraum

25.03.2019 bis 29.03.2019

Mo., 25.3. bis Fr., 29.3.2019

Mo., 2.9. bis Fr., 6.9.2019

Fr., 6.12. bis So., 8.12.2019

Weitere Termine (geplant)

Kurswochen Mo. bis Fr.

im März und August 2020

Supervisionsblöcke Fr. bis So.

im Juni, Oktober und Dezember 2020

Abschlusskolloquium

Beschreibung

Veränderungsprozesse werden innerhalb der Künstlerisch-Systemischen Therapie gleichermaßen als therapeutische wie auch gestalterische Prozesse verstanden. Künstlerisch-systemische Therapeut*-innen werden selbst zu kreativen Gestalter*innen und ermutigen auch ihre Klient*-innen dazu, dies zu werden. Sie begleiten Klient*innen ressourcenorientiert in persönlichen und psychosozialen Krisensituationen sowie bei individuellen Fragestellungen und betrachten den klientenspezifischen Such- und Findungsprozess als ästhetische Gestaltungsaufgabe.

Die KST bedient sich nicht nur „künstlerischer Mittel“, sondern entwickelt sich aus einem künstlerischen Prozessverständnis.Daraus ergeben sich neue Formen der systemischen Intervention in künstlerischer Form und in therapeutischer Wirksamkeit, allerdings nicht als heilkundliche Tätigkeit.Diese Arbeitsweise bindet die Klient*innen besonders intensiv und gestaltend ein, aktiviert sämtliche Sinne und Ressourcen und unterstützt eine nachhaltige Wirkung der therapeutischen Arbeit.

Diese Weiterbildung richtet sich an grundständig ausgebildete Berater*innen, Pädagog*innen, Kultur- und Kunstvermittler*-innen, Therapeut*innen, Coaches, Supervisor*innen, Künstler*innen mit relevanten Vorerfahrungen und qualifiziert sie zu Künstlerisch-Systemischen Therapeut*innen. Die Teilnehmer*innen profilieren ihre therapeutischen Kompetenzen und professionelle Identität in einer aktivierenden, konsequent systemischen Didaktik in zum Teil künstlerischem Lern-Setting.

Abschluss
Zertifikat „Künstlerisch-Systemische*r Therapeut*in“

Die Zertifizierung dieser Weiterbildung durch die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) ist beantragt. Mit erteilter Weiterbildungszertifizierung wird die Zertifizierung der Absolvent*innen durch die DGSF möglich (diese ist mit weiteren Kosten verbunden).

Aufbau
»» Die Qualifizierung ist curricular aufgebaut.
»» 9 Kursphasen 240 UE in knapp 2 Jahren
»» Praxisleistungen für das Abschlusszertifikat, darunter
     eine eigene Therapie- und Beratungsarbeit, selbst
     organisierte Intervision innerhalb fester Peergruppen, ein
     Fallbericht, die Vorstellung eines Sitzungsvideos und ein Abschlusskolloquium

Kosten
2.460 € Kursgebühr, 1.522,50 € Ü+VP, zzgl. Kosten für Fachliteratur, Arbeitsmaterialien und ggf. DGSF-Zertifizierung. Preisänderungen für Ü + VP vorbehalten.

Voraussetzung
Detaillierte Informationen zur Weiterbildung und den Zugangsvoraussetzungen finden Sie unter: kulturellebildung.de/sozialpsychologie/qualifizierungen

Die vorherige Teilnahme an Kursen zu Systemischer Beratung und/oder künstlerischer Praxis (Theater, Tanz oder Performance) wird empfohlen.

Kursleitung

  • Sandra Anklam
    Sandra Anklam

    Dozentin für Theater und Systemische Theaterpädagogik

    Diplom- und Theaterpädagogin und Systemische Supervisorin. Studium der Diplom-Pädagogik, Ausbildungen zur Theaterpädagogin (BuT®), Drama- und Theatertherapeutin (DgfT), zur Systemischen Supervisorin (DGSF), Heilpraktikerin (Psychotherapie), Gestaltberaterin und Tanztherapeutin. Tätigkeit als Theaterpädagogin und Regisseurin, unter anderem am Schauspielhaus Bochum, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und den Duisburger Akzenten.

    Kontakt:
    Telefon-Durchwahl: (02191) 794-267
    E-Mail: anklam@kulturellebildung.de

  • Dr. rer. medic. Fabian Chyle
    Dr. rer. medic. Fabian Chyle

    Studium für Tanz, Choreografie (B.A.) und Tanz-/Bewegungstherapie (M.A.). Seit 1995 entstanden mehr als 25 abendfüllende interdisziplinäre Tanz- und Performanceproduktionen. 2016 Promotion zu „Körper- und bewegungsbasierten Interventionen mit männlichen Straftätern“ an der Universität Witten-Herdecke. Internationale Lehrtätigkeit seit 1994.

    Kontakt:
    Telefon: (02191) 794-265
    E-Mail: chyle@kulturellebildung.de 
    www.fabianchyle.de

  • Dr. Thomas Reyer
    Dr. Thomas Reyer

    Dozent für Sozialpsychologie & Beratung

    Systemischer Lehrtherapeut (DGSF), Organisationspsychologe.
    Promotion in Didaktik. Diplom-Physiker.

    Kontakt:
    Tel.: 02191/ 794-261
    E-Mail: reyer@kulturellebildung.de
    Twitter: @Thomas_Reyer

    Publikationen 

  • N. N.
     

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