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Qualifizierung Spielkultur

Die Grundkursphase der nächsten Qualifizierung beginnt 2023. Ein Einstieg in die bereits laufende Qualifizierung ist jederzeit nach Absprache möglich.

Qualifizierung
Digitaler Arbeitsraum

Dieser Kurs bietet angemeldeten Teilnehmer*innen einen eigenen Arbeitsraum für Videokonferenzen, Dokumentenablage und Chat.

Spielkulturpädagogik mit individuellen Spielschwerpunkten

Spiel und Spielen sind immer ein Spiegel der Zeit und somit im stetigen Wandel. Als Spielkulturpädagog*in setzen Sie sich nicht nur mit der gesellschaftlichen Relevanz von Spiel auseinander, sondern erkunden die gelebte Spielpraxis, insbesondere in der eigenen Gestaltungsrolle als Spielleitung.

In der Qualifizierung „Spielkultur“ erarbeiten Sie sich mit spielerischen Mitteln ein theoretisches Grundlagenwissen zum Spiel in der kindlichen und jugendlichen Entwicklung sowie als gesellschaftlich-kulturelle Praktik. Indem Sie Spielarten und -anlässe, Spielräume und Spielinszenierungen erkunden, eignen Sie sich praktische Fähigkeiten an. Sie lernen, gute Spielanlässe zu erschaffen und diese theoretisch fundiert zu untermauern. Wählen Sie Ihre Schwerpunktkurse und entwickeln Sie ein persönliches Profil in der Spielkultur! In einem begleitenden Praxisprojekt erproben Sie Ihre neu erworbenen Fähigkeiten.

Aufbau

  • Grundkursphase (80 UE)
  • Schwerpunktphase (80 UE)
  • Praxistransfer (80 UE und Praxisprojekt)

Eigenleistung

  • Konzeption, Durchführung und Dokumentation eines eigenen Projekts
  • Facharbeit als Dokumentation
  • Präsentation und Abschlussgespräch

Abschluss

Zertifikat „Spielkulturpädagogik“

1

Grundkurs

2 Kurswochen (80 UE)
  • Spielgeschichte, Definitionen von Spiel und Spieltheorien
  • Spiel als kulturelle Praktik und seine politische Dimension
  • Partizipation und Diversität im Spiel
  • Rolle der Anleitenden (Haltung, Ansprache,
  • Konfliktbearbeitung, Reflexion, Auswertung)
  • Gruppen (Zielgruppen, Dynamik, Umgangskultur)
  • Spiel- und Ideenentwicklung
  • Spielraum und Spielinszenierungen
  • Best Practice, Feldstudien, Exkursionen
  • Projektentwicklung im Bereich Spiel
2

Wahl der Schwerpunktkurse

2 Kurswochen (80 UE)
  • Mobile Spiele
  • Darstellendes Spiel
  • Digital-analoge Spiele
  • Diversität und Spiel
  • Urban Gaming, Naturpädagogik & Draußenspiele
  • Spielraum
  • Spielwelten, Spielfiguren & Spielmittel
3

Praxistransfer

2 Kurswochen (80 UE) + Praxisprojekt
  • Projektplanung (inhaltliche Projektentwicklung, Förderungen, Lobbyarbeit, Kooperationen, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit)
  • Erarbeitung einer Projektskizze durch Teilnehmende, Beratung und Feedback durch Dozent*innen
  • Durchführung des Projekts durch Teilnehmende, ggf. Vermittlung an Einrichtungen und Institutionen
  • Präsentation der Ergebnisse, Auswertung, Reflexion, kollegiale Beratung
4

Abschluss

Zertifikat Spielkulturpädagogik

Grundkurs Spielkultur #1

Spiele und Spielen sind essenzieller Bestandteil der kindlichen und jugendlichen Entwicklung und erfahren auch über das Kindesalter hinaus große Beliebtheit in Gruppenprozessen, kulturellen Ereignissen und unterschiedlichen Raumkontexten.

Schwerpunkte

  • Spielgeschichte, Definition von Spiel und Spieltheorie
  • Spiel als Methode und Ansatz in der Kulturellen Bildung
  • Rolle als Spielleitung
  • Spiele in individuellen Kontexten
  • Spiel- und Ideenentwicklung

Grundkurs Spielkultur #2

Im zweiten Grundkurs vertiefen Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Spiel als Methode und Ansatz der Kulturellen Bildung mit einem spezifischen Blick auf Gruppendynamiken und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen.

Schwerpunkte

  • Inszenierung von Spielanlässen und Storytelling
  • Spielraumgestaltung
  • Rolle als Spielleitung
  • Spiel- und Ideenentwicklung
  • Partizipation und Diversität im Spiel
  • Gruppen (Zielgruppen, Dynamik, Umgangskultur)

Praxistransfer #1 – Projektvorbereitung

In diesem Teil der Qualifizierung werden Sie darauf vorbereitet, Gelerntes und Erlebtes in ein eigenes Projekt zu übersetzen. Darin bringen Sie Formen und Arten des Projekt- und Zeitmanagements, der Öffentlichkeitsarbeit sowie des Fundraisings ein. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse in Spiel- und Ideenentwicklung und eruieren Zielgruppenbezüge sowie Partizipationsmöglichkeiten.

Praxistransfer #2 – Abschlussphase

In der Abschlussphase der Qualifizierung stellen Sie Ihr durchgeführtes Praxisprojekt vor und werten es gemeinsam mit der Lerngruppe aus.

Buchung

Die Grundkursphase der nächsten Qualifizierung beginnt 2023. Ein Einstieg in die Qualifizierung ist jederzeit nach Absprache möglich.

Dozent*innen

Susanne Endres

Susanne Endres

Dozentin für Spielkulturpädagogik

Studium der Sozialpädagogik (Diplom) sowie Sozialraumentwicklung und -organisation (M. A.). Systemische Beraterin (SG), Ausbildung zur Naturlehrerin. Gründung und Aufbau des Kinderbauernhofs Kassel. Koordinatorin beim Verein Spielmobil Rote Rübe für Spielmobil- und Stadtteilprojekte, Ganztagsschule, Fortbildungen und Spielmobile an Flüchtlingsunterkünften. Schwerpunkte: Mobile spielerische Interventionen, Spielraumgestaltung, Partizipation, Sozialraum, Spielkultur und Naturpädagogik.

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Nadine Rousseau

Nadine Rousseau

Dozentin für Spielkulturpädagogik

Studium der Literatur, Kultur- und Medienwissenschaften (B. A.) und Interkulturelle Europaund Amerikastudien (M. A.). Seit 2010 Projektpraxis, wissenschaftliche Prozessbegleitung und Kulturentwicklungsplanung für Stiftungen, öffentliche Förderer und Bildungseinrichtungen. Schwerpunkte: Diversität, internationale Begegnung, gesellschaftliche Transformationsprozesse, spielerische und künstlerische Interaktionen, Partizipation und Spielkultur. Gründerin des Netzwerks Diversitätsbewusste Kulturelle Bildung an der Akademie der Kulturellen Bildung.

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