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Forschung, Projekte und Netzwerke an der Akademie

An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht der Modellprojekte und Programme, Netzwerken und Mitgliedschaften an denen die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW beteiligt ist.

Forschung

Modellprojekte und Programme

Netzwerke

In mehreren Netzwerken verknüpft die Akademie der Kulturellen Bildung die Absolvent*innen ihrer Qualifizierungen mit weiteren Expert*innen aus dem fachlichen Umfeld.

In den Netzwerken entsteht eine Win-win-Kooperation: Die Akademie hält einen nachhaltigen Kontakt zum Praxisfeld der Kulturellen Bildung und die Absolvent*innen bleiben über das Netzwerk im Fachdiskurs und können von der Fachöffentlichkeit des Akademieumfeldes profitieren.

Die Netzwerke bilden eine effektive organisatorische Grundlage für die Weiterführung der kollegialen Beratung, die bereits in der Fortbildung angelegt wurde. Weil die Kontakte im Netzwerk durch regelmäßige Treffen und Veranstaltungen aufrechterhalten werden, können auf einfache Weise gemeinsame Arbeitsvorhaben und Projekte verabredet werden.

Mitgliedschaften

Die Akademie der Kulturellen Bildung ist in folgenden Gremien als Mitglied vertreten:

  • Deutscher Kulturrat e.V. – FA Bildung und Sprecherrat
  • Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ)
  • Arbeitskreis der Musik-Bildungsstätten
  • Arbeitskreis Musik und Bewegung / Rhythmik an Hochschulen (AMBR)
  • ASSITEJ e.V. – Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche
  • Bundesverband Leseförderung e.V.
  • Bundesverband Tanz in Schulen
  • Bundesverband Theaterpädagogik e.V.
  • Bündnis Recht auf Spiel
  • Dachverband Tanz
  • Deutsche Gesellschaft für Coaching e.V. (DGfC)
  • Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF)
  • Die Bundes- und Landesmusikakademien in Deutschland
  • European Network of Observatories (ENO) Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
  • Gesellschaft für Tanzforschung
  • Initiative Hören e.V.
  • International Play Association
  • Kulturpartner NRW
  • Kulturrat NRW
  • Landesarbeitsgemeinschaft Musik NRW e.V.
  • Netzwerk Kultur und Inklusion
  • Netzwerk Medienpädagogik NRW
  • Netzwerk Musik im Kita-Alltag NRW
  • Regionalkonferenz Weiterbildung NRW
  • Spielmobile e.V.

Arbeitsstellen und Institutionen der Akademie der Kulturellen Bildung

Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW

Die Akademie der Kulturellen Bildung ist seit dem 1. April 2009 Rechtsträger der landesweit tätigen Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW“. Die Arbeitsstelle ist gemeinsame Einrichtung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI), des Ministeriums für Schule und Bildung (MSB) und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW).

Zu den Aufgaben der Arbeitsstelle gehört es u. a., die zahlreichen Initiativen der Kulturellen Bildung im Land noch enger miteinander zu vernetzen, qualifizierte Praxis zu kommunizieren und die Bedingungen für Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit zu optimieren.

Die Landesregierung hat den Ausbau der Kulturellen Bildung zu einem zentralen Handlungsfeld ihrer Bildungs-, Jugend- und Kulturpolitik gemacht. Die Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW“ unterstützt diese Entwicklung. Sie berät und begleitet Kommunen, Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit dabei, kulturelle Bildungsangebote für alle Kinder und Jugendlichen zu entwickeln und auf kommunaler Ebene sinnvoll zu vernetzen.

Website: www.kulturellebildung-nrw.de

Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum

Das KJF wurde 1977 gegründet. Es gehört zur Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von dem es auch finanziert wird, veranstaltet es bundesweite Projekte und Aktionen in den Bereichen Film, Fotografie, Video und Multimedia.

Auf nationaler Ebene arbeitet das KJF mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, mit Ministerien und Verbänden zusammen. Auf internationaler Ebene nimmt das KJF die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in entsprechenden Gremien wahr, wie dem Internationalen Kinder- und Jugendfilmzentrum (CIFEJ).

Website: www.kjf.de

Akademie Regio

Mit „AkademieRegio“ ist die Akademie der Kulturellen Bildung vor Ort in Stadtgesellschaft, ländlicher Gemeinde und Region präsent. Hier ermittelt sie aktuelle und zukünftige Bildungsbedarfe und konkrete Fortbildungswünsche und entwickelt entsprechende Bildungsformate und -angebote. Dies geschieht nicht im Wettbewerb sondern ergänzend zu anderen Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen der Region und wann immer möglich in Kooperation mit ihnen.

„AkademieRegio“ arbeitet überwiegend themenbezogen. Angebote im Programm sollen dazu beitragen, Orientierung im gesellschaftlichen Wandel zu vermitteln.

AkademieRegio greift Themen auf, die im Hinblick auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen für möglichst viele Gruppen in der Bevölkerung von Interesse sind und stellen konzeptionelle Bezüge zwischen Lebenswelt und Arbeitsfeldern der Kulturellen Bildung her. Das Programm möchte Anliegen aus Region, Kommune und Stadtteil ein Forum bieten und gesellschaftliche Gruppen Austausch ermöglichen, die in sozial getrennten Alltagswelten und einer arbeitsteiligen Berufswelt nicht mehr ohne weiteres zusammenkommen.

Mehr zu Akademie Regio

Institutionen an der Akademie der Kulturellen Bildung

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ist der Dachverband der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Deutschland.

Sie ist ein Zusammenschluss von 56 bundesweit agierenden Institutionen, Fachverbänden und Landesvereinigungen der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung. Vertreten sind die Bereiche Musik, Spiel, Theater, Tanz, Rhythmik, bildnerisches Gestalten, Literatur, Museum, Medien, Zirkus und kulturpädagogische Fortbildung.

Die BKJ vertritt die jugend-, bildungs- und kulturpolitischen Interessen der Kulturellen Bildung. Sie agiert dabei auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene. Für ihre Mitglieder leistet die BKJ fachliche und konzeptionelle Beratung. Sie regt den Informations- und Erfahrungsaustausch an und liefert mit ihren Modellprojekten Impulse für die Praxis.

Website: www.bkj.de

Institut für Bildung und Kultur

Das Institut für Bildung und Kultur e.V. (ibk) in Remscheid wurde 1984 als Einrichtung der Forschung und Modellentwicklung an der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW gegründet.

Mit seinen Projekten stärkt und fördert das ibk die kulturelle Teilhabe und Bildung aller Generationen und beschäftigt sich mit den Wirkungen gesellschaftlichen Wandels auf die Kultur.

Ein zentrales Arbeitsfeld des ibk ist der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf die Kultur sowie die Potenziale und Chancen von kultureller Bildung im Alter und im Generationendialog. Zu diesem Zweck entstand 2008 mit kubia ein Kompetenzzentrum für Kultur und Bildung im Alter im ibk.

Website: Institut für Bildung und Kultur

Landesarbeitsgemeinschaft Musik NRW

Im Praxisfeld der kulturellen Jugendarbeit realisiert die LAG Musik NRW landesweit mit ihren Mitgliedsorganisationen und regionalen Bezirksarbeitsgemeinschaften in einem breiten Programmprofil zahlreiche Projekte. Da wird Musikmachen zum Erlebnis, zum Forum für neue Aktivitäten und Präsentationsformen. Musikalische Breitenbildung erweitert zudem das Spektrum des informellen, interkulturellen und experimentellen Lernens. 

Die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft Musik NRW weist ein breites Angebotsspektrum auf und trägt durch ihre Angebote in besonderem Maße zur Integration von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen sozialen Mileus bei. Die von der LAG Musik NRW durchgeführten Projekte verfolgen immer wieder innovative Ansätze und geben viele neue Impulse in der musikalischen Jugendarbeit vor Ort.

Website: LAGMusik.de

LAG Tanz NRW

Die LAG Tanz NRW hat zum Ziel, das Medium Tanz und seine Möglichkeiten und Chancen zu vermitteln. Seit über 60 Jahren ist sie maßgeblich an der Entwicklung der tanzkulturellen Szene des Landes NRW beteiligt.

Ihre Aktivitäten sind vielfältig und in ganz NRW verortet und sie kooperieren mit zahlreichen Einrichtungen der Kunst und Kultur, der kulturellen Bildung, Schulen, Veranstaltern und Vereinen.
Die LAG Tanz NRW ist anerkannter freier Träger der Jugendarbeit nach §75/SGB VIII sowie Mitglied in der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit (LKJ), dem Bundesverband Tanz in Schulen, und im Deutschen Bundesverband Tanz (DBT). Ihre Mitglieder sind Personen, Vereine und Institutionen, die mit ihrem Engagement Tanz als umfassendes kulturelles Phänomen fördern möchten.

Website: www.lag-tanz-nrw.de

Deutscher Bundesverband Tanz (DBT)

Der Deutsche Bundesverband Tanz e. V. (DBT) ist der Dachverband für den Amateur- und Breitentanz in Deutschland.

Er repräsentiert die ganze Spannbreite des Phänomens Tanz: Von den Tänzen der Völker, über historische Tänze bis hin zu Modernem Tanz, Jazztanz, HipHop und Zeitgenössischem Tanz. Auf dieser Basis bietet er seit 60 Jahren bundesweit jährlich zwischen 600 und 900 Veranstaltungen durch qualifizierte Tanzleiter/innen und Tanzpädagogen/innen an.

Website: Deutscher Bundesverband Tanz (DBT)

Publikationen, Links und Downloads

Perspektivwechsel Kulturelle Bildung

Fachdiskurs, Fortbildung, Forschung

Die Kulturpädagogik der 1970er- Jahre entwickelte aus der außerschulischen Praxis heraus ein eigenes Handlungsfeld und etablierte hierfür den Begriff „Kulturelle Bildung“. Dieser trat der bisherigen einzeldisziplinarischen Betrachtungsweise der „Künste“ in der Pädagogik entgegen und steht für einen eigenen pädagogischen Wertekanon.

Das wachsende Interesse der Politik an Kultureller Bildung führte zu einem deutlichen Ausbau der kulturpädagogischen Praxis. Die damit einhergehende Zunahme an Akteuren im Feld, an zielgruppenspezifischen Segmentierungen, neuen Orten und politischen Zuständigkeiten hat die kulturelle Bildungslandschaft verändert. Neue Partnerschaften und eine zunehmende Internationalisierung des Feldes werfen neue Fragen für die kulturpädagogische Praxis auf:

Fragen nach relevanten „Qualitäten“, Wirkungen sowie Interdependenzen mit gesellschaftlichen Prozessen, etwa dem soziodemografischen Wandel, zunehmender Diversität, Kommerzialisierung, Medialisierung oder Globalisierung.

Die Schriftenreihe Perspektivwechsel Kulturelle Bildung greift diese Fragestellungen auf, um notwendige Aktualisierungen der kulturpädagogischen Praxis zu prüfen. Neue Erkenntnisse aus dem Fachdiskurs und der Fortbildung werden dabei ebenso berücksichtigt wie aktuelle Forschungsergebnisse.

Die Reihe wird herausgegeben von der Akademie der Kulturellen Bildung unter redaktioneller Verantwortung von Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie. Sie erscheint im Transcript Verlag.

Kulturelle Bildung Online

Die Wissensplattform für Kulturelle Bildung Online ist ein Projekt in Trägerschaft der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung sowie der Stiftung Universität Hildesheim. Kulturelle Bildung Online wird finanziert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, unterstützt die Wissensplattform Kulturelle Bildung Online als „einen wissenschaftlichen Beitrag zur Ausprägung qualitativer Standards“.

Grütters: „Ich danke allen Akteur*innen für die große Professionalität und Leidenschaft, mit der sie dieses Vorhaben konzipiert und umgesetzt haben, um so zur wissenschaftlichen Verstän­digung über Qualitätsstandards in Kunst, Kultur und Pädagogik beizutragen. Sie geben damit der Kultur als verbindendem Element unseres Zusammenlebens ein solides Funda­ment.“

Kulturelle Bildung Online ist die digitale Fortschreibung des ersten Handbuchs Kulturelle Bildung, 2012 herausgegeben von Hildegard Bockhorst, Vanessa-Isabelle Reinwand und Wolfgang Zacharias. Das Handbuch versammelte erstmals systematisch 176 Beiträge von 181 Autor*innen, die die Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung umfassend darstellten (vgl. hierzu das für die Printpublikation verfasste Vorwort des ehemaligen Kulturstaatsministers Bernd Neumann, das Vorwort von Gerd Taube (BKJ) und die Einführung der Herausgeber*innen). Alle Inhalte des Handbuchs Kulturelle Bildung stehen auf www.kubi-online.de kostenfrei zur Verfügung.

Seit Januar 2014 erschließt die redaktionell begleitete Wissensplattform das „Universum Kulturelle Bildung“ fortwährend weiter über die Rubriken Theorie, Praxis, Forschung und Debatte. Die Rubriken Forschung und Debatte stellen hierbei – im Vergleich zur Printpublikation – ergänzende Zugänge dar und befinden sich im Aufbau. So wurde die Rubrik Forschung neu strukturiert und beinhaltet die Kategorien Grundlagenforschung / Theoriebildungsprozesse, Historische Forschung, Prozessforschung, Wirkungen und Transfer, Kulturnutzerforschung, Institutionenforschung, Internationale Forschung, Evaluation und Qualitätsforschung, Meta-Studien und Methodendiskussionen, Qualifizierungsarbeiten und Forschung in progress. Letztere bietet Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, Einblicke in ihre Forschungsarbeiten zu gewähren und diese zur Diskussion zu stellen. Die Rubrik „Debatte“ ist der ausgewiesene Ort, wo relevante, gesellschaftspolitische Themen und Herausforderungen in den Fokus der Auseinandersetzung genommen werden und der Diskurs auch um kontroverse Themen geführt werden kann. Die in die Rubrik „Debatte“ eingebrachten Aspekte und Perspektiven sollen regelmäßig in neue Artikel münden.

Die Plattform richtet sich an Theoretiker*innen und Praktiker*innen der Kulturellen Bildung, Studierende und Wissenschaftler*innen. Die Qualität der Inhalte wird durch einen Beirat gewährleistet.

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