
Fachbereich
Baukultur
Kann Architektur einen Witz machen? Kann uns ein Platz einladen? Gibt es verbotene Orte – auch ohne Schild, Zaun oder Mauer? Die gebaute Umwelt wirkt sich auf unser Wohlbefinden aus und entscheidet über Möglichkeiten der Aneignung, Begegnung, Teilhabe und Zugehörigkeit. Sie organisiert unser Zusammenleben. Und doch ist die gebaute Umwelt nicht naturgegeben, sie ist von Menschen gestaltet und damit gestaltbar.
Mit baukultureller Bildung gehen Sie dieser Gestaltung auf den Grund: Sie schärfen Ihre Wahrnehmung, deuten und dekonstruieren gebaute Umwelt und stellen vermeintliche Gegebenheiten zur Disposition. Sie erforschen Raumpraktiken und experimentieren mit ihnen. Die Welt wird zum Labor – vom einzelnen Gebäude oder Bauvorhaben über partizipative Planungsprozesse bis hin zu Nachhaltigkeit, Erinnerungskultur und postmigrantischen Perspektiven.
Baukulturelle Bildung knüpft an unsere Lebenswelten an und ist daher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen von Bedeutung: ob in der Kita, in der Schule oder in der Kinder- und Jugendarbeit, im Stadtteil oder in der ganzen Welt. Mithilfe baukultureller Bildung können Menschen mitreden und mitgestalten. Damit ist sie auch Demokratiebildung, denn sie verhandelt die zentrale Frage: Wie wollen wir zusammenleben?
Qualifizierungen im Fachbereich Baukultur
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Qualifizierung mit individueller Schwerpunktsetzung
Highlights aus dem Fachbereich
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Naturerfahrung als Spiel, Raum und Methode für Kinder und Erwachsene
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Ortserkundungen mit Kindern und Jugendlichen
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Zwischen Kontinenten, Katzen und Kunstvermittlung
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Fiktion trifft Kunst und Stadt: Narratives Spiel als Vermittlung
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Für zukunftsweisende Bildungssettings
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Netzwerktreffen für Akteur*innen der baukulturellen Bildung
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Unser gesamtes Kursangebot im Fachbereich
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Netzwerktreffen für Akteur*innen der baukulturellen Bildung
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Werkzeugkasten für die baukulturelle Kommunikation
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Sicherheitstechnische Unterweisung an Holzbearbeitungsmaschinen
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Bildungsvorhaben hands-on
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Ortserkundungen mit Kindern und Jugendlichen
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Für zukunftsweisende Bildungssettings
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Qualifizierung mit individueller Schwerpunktsetzung
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„Please Touch!“ SpielKunstRaum
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Fiktion trifft Kunst und Stadt: Narratives Spiel als Vermittlung
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Kunst, Menschen, Momente & Resonanzen
Fachbereichsleitung
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Studium der Architektur (FHD), Aufbaustudium Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf und Promotion an der Bauhaus-Universität Weimar (Sozialwissenschaftliche Stadtforschung). Forschung und Veröffentlichung zur palästinensischen mündlichen Überlieferung. Tätigkeiten in Architekturbüros, in der Anti-Rassismus-Arbeit, in Demokratie- und Bildungsprojekten in Kooperation mit verschiedenen Trägern, zuletzt für die Opferberatung Rheinland. Diverse Lehrtätigkeiten. Internationale Vortragstätigkeit. Mitglied im Beirat der Wissensplattform kubi-online. Mitglied des Beirats der Bundesstiftung Bauakademie.
Dozent*innen
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Hauke Schmidt
Gastdozent*in
Hauke Schmidt ist selbständiger Tischlermeister in Köln. Er arbeitet als Praxisausbilder an mehreren Handwerkskammern und gibt dort Grund- und Maschinenkurse für Auszubildende des Tischlerhandwerks. Er ist Lehrbeauftragter für Möbelentwurf an der Peter Behrens School of Arts, der Architekturfakultät der Hochschule Düsseldorf und Workshopdozent bei diversen Anbietern. Zu der gesamten Bandbreite dieser Themengebiete betreibt er den YouTube-Kanal „Schwalbe und Zinken“.
Aktuelles
Publikationen
Häufig gestellte Fragen
Wie sind die Kurszeiten?
Unsere Kurse beginnen in der Regel am Nachmittag. Kurszeiten sind von 9/9:15 Uhr bis 12:15/12:30 Uhr sowie von 15 Uhr bis 18:15 Uhr. Abweichende Kurszeiten sind in den Ausschreibungen angegeben. In vielen Kursen findet auch noch eine Abendeinheit statt. Zwischen Mittagessen und Kaffeepause gibt es eine 90-minütige Mittagspause – für Gespräche, zum Besuch der Bibliothek oder für einen erholsamen Spaziergang durch den umliegenden Wald. Kursgruppen präsentieren ihre Ergebnisse donnerstagabends den Teilnehmenden anderer Kurse sowie Gästen als Mitmachaktion, Ausstellung, Medienvorführung oder im Rahmen einer öffentlichen Vorstellung.
Wie sind die Qualifizierung an der Akademie anerkannt?
Einzelne Fortbildungen sind nach speziellen Standards von Berufsverbänden anerkannt sowie durch die Kooperation mit bundeszentralen Fachverbänden und Hochschulinstituten. Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) hat die bildungssystemübergreifende Vergleichbarkeit von Bildungsangeboten im formalen und non-formalen Bereich erhöht. Dies bietet die Chance für Kursteilnehmer* innen der Akademie der Kulturellen Bildung am European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) teilzunehmen und erworbene ECTS-Punkte an Hochschulen und anderen (Weiter-)Bildungseinrichtungen anerkennen zu lassen. Kooperationen zwischen der Akademie der Kulturellen Bildung und europäischen Hochschulen zur Anerkennung von ECTS-Punkten existieren bisher zum Beispiel mit der Hochschule Düsseldorf, dem Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald (Ernst-Moritz-Arndt-Universität), der Technischen Hochschule Köln und der Donau-Universität in Krems (Österreich). Die Fachbereiche der Akademie der Kulturellen Bildung weisen die in ihren Qualifizierungen erwerbbaren ECTS-Punkte aus.
Ich habe eine spezielle Frage zu einem Kurs oder einer Qualfizierung. Wie erreiche ich die Kursverwaltung?
Unsere Kursverwaltung erreichen Sie von Mo–Do 8 bis 15 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. Für die Fachbereiche Baukultur, Spiel, Literatur, Medien, Bildende Kunst, Kulturelle Bildung und Akademie Regio ist Ricarda Roehr zuständig: roehr@kulturellebildung.de, Telefon: (02191) 794-211. Für die Fachbereiche Musik, Performance, Tanz, Theater, Sozialpsychologie sowie den Programmbereich Künstlerisch-Systemisch wenden Sie sich bitte an Tina Kamp: kamp@kulturellebildung.de, Telefon: (02191) 794-212
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oder über +49 (0) 2191 794 0
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