
Fachbereich
Performance
Performances, Happenings, Flashmobs, Reenactments … Seit den 1950er Jahren entwickeln sich vielfältige Formen der Performativen Kunst im Grenzbereich von Bildender Kunst, Theater, Tanz, Medienkunst und Musik. Im Mittelpunkt steht dabei das kontinuierliche Hinterfragen gängiger Kunstformate, Rezeptionsmuster und ästhetischer Praktiken. Das Ergebnis sind Experimente, Erfahrungen und Ereignisse, die für die Teilnehmenden spannend und herausfordernd zugleich sind. Insbesondere für die kulturelle Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen eignen sich performative Verfahren: Sie sind interdisziplinär angelegt, suchen das Besondere jenseits von Konventionen, sind körper- und handlungsbetont und entwickeln ihre Arbeits- und Gestaltungsformen im Prozess.
Qualifizierungen
Highlights aus dem Fachbereich
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Offene Erzählformate im Theater mit jungen Menschen
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Künstlerische Arbeitsweisen erleben und reflektieren
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Spielerisch, systemisch und feministisch Theater machen
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Tanzimprovisation und Instant Composition
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Ansätze für kollektives künstlerisches Arbeiten
Unser gesamtes Kursangebot im Fachbereich
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Tanzimprovisation und Instant Composition
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Ansätze für kollektives künstlerisches Arbeiten
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Digitaler Infoabend zu den Fachbereichen Theater, Performance und Künstlerisch-Systemisch
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Künstlerische Arbeitsweisen erleben und reflektieren
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Qualifizierung in Theorie, Praxis und Vermittlung
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Praktische Methoden der Performance Art
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Spielerisch, systemisch und feministisch Theater machen
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Performative Wege aus alten Mustern
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Kollektive Performance-Praxis
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Digitaler Infoabend zu den Fachbereichen Theater, Performance und Künstlerisch-Systemisch
Fachbereichsleitung
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Studium der Diplom-Pädagogik, Weiterbildungen zur Theaterpädagogin (BuT®), zur Drama- und Theatertherapeutin (DGfT), zur Systemischen Supervisorin und als Coach (DGSF), zur Heilpraktikerin (Psychotherapie), Gestaltberaterin, PEP®-Trainerin, Playfight-Facilitatorin (nach Matteo Tangi) und Tanztherapeutin. Tätigkeiten u. a. als Lehrende an diversen Hochschulen, als Theaterpädagogin und Regisseurin am Schauspielhaus Bochum, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen sowie den Duisburger Akzenten.
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Tanzstudium an der Folkwang Universität der Künste. Zusammenarbeit mit einer Vielzahl internationaler Choreograf*innen wie Pina Bausch, Sharon Eyal u.v.m. Realisation von mehr als 35 partizipatorischen Tanzprojekten sowie diversen choreografischen Arbeiten mit professionellen Tänzer*innen u.a. am Residenztheater in München, Staatstheater Oldenburg, Staatstheater Mainz, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Darmstadt, Theater der Jungen Welt in Leipzig. Neben Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten war Felix Berner Jurymitglied für das Tanztreffen der Jugend der Berliner Festspiele und im Leitungsteam für den Tanzkongress 2022 tätig.
Dozent*innen
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Gob Squad
Gastdozent*innen
Wir sind Gob Squad, eine Gruppe von Künstler*innen aus Großbritannien und Deutschland. Wir machen Performances und Videos, die nach Schönheit im Alltag suchen und nach Worten der Weisheit von einem vorbeigehenden Fremden. Wir sind ein Künstler*innenkollektiv, dessen sieben Kernmitglieder gemeinsam an Konzept, Regie und Aufführung unserer Arbeiten arbeiten. Andere Künstler*innen, Darstellende und Techniker*innen werden eingeladen, an bestimmten Projekten mitzuarbeiten. Wir versuchen, den Punkt zu erforschen, an dem Theater auf Kunst, Medien und das reale Leben trifft. Neben Theatern und Galerien platzieren wir unsere Arbeiten im Herzen des städtischen Lebens – in Häusern, Geschäften, U-Bahn-Stationen, Parkhäusern, Hotels oder direkt auf der Straße. Alltag und Magie, Banalität und Utopie, Realität und Unterhaltung geraten auf Kollisionskurs, und die unvorhersehbaren Ergebnisse werden auf Video festgehalten. Motiviert durch den Wunsch nach kollektiven Erfahrungen und bedeutungsvollen Begegnungen laden wir oft lokale Gäste, Zuschauende oder Passant*innen ein, über ihre traditionellen Rollen hinauszugehen und nach Wegen zu suchen, um Barrieren wie Sprache, Klasse, Alter und Kultur zu überwinden.
Foto: Christine Fenzl
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Lisa Lucassen
Gastdozent*in
Lisa Lucassen wurde 1969 in Düsseldorf geboren und lebt in Berlin. Sie studierte von 1990 bis 1995 am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, wo sie in zahlreichen Produktionen auf der „Probebühne“ stand. Sie ist Performerin und Gründungsmitglied der Gruppe She She Pop. Außerdem war sie als Gastperformerin z.B. beim Labor für Kontrafaktisches Denken, andcompany&Co und Antonio Cerezo zu sehen. Von 2022 bis 2024 war sie als Vertretungsprofessorin im Fach Regie an der HfMDK Frankfurt am Main tätig.
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Simon Niemann
Gastdozent*in
Simon Niemann ist ausgebildeter Theater- und Kunstvermittler. Er war in den vergangenen zehn Jahren an Theatern in Osnabrück, Hildesheim und Münster tätig und arbeitete dort zu den Schwerpunkten zeitgenössische Theatervermittlung, Dramaturgie und performative Vermittlungsverfahren. In seinen Regie- und Vermittlungsprojekten mit unterschiedlichen Zielgruppen interessiert ihn die Schnittstelle zwischen Theater, Performance, Tanz und Bildender Kunst. 2024 schloss er seine Promotion zum Thema „Vermittlung von Performance Art als ästhetische Praxis“ an der Universität Hildesheim ab. Zurzeit ist er unter anderem als Kulturvermittler am Museumsquartier Osnabrück tätig und gibt regelmäßig Lehrveranstaltungen in den Bereichen Theaterpädagogik und Kunstpädagogik.
Foto: Hussein Al-Dabash
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Ilia Papatheodorou
Gastdozent*in
Ilia Papatheodorou wurde 1971 in Stuttgart geboren und lebt in Berlin. Sie studierte von 1992 bis 1997 am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft. Sie ist Gründungsmitglied und Performerin der Gruppe She She Pop. Sie arbeitete auch als Gastperformerin in Produktionen von Haug/Wetzel und Gob Squad.
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Marcel Sparmann
Gastdozent*in
Marcel Sparmann ist Theater- und Kunstschaffender, der an der Schnittstelle von Performance, Tanz und Kunst im öffentlichen Raum arbeitet. Nach seinem Studium in Hildesheim und Glasgow realisierte er künstlerische Projekte und Vermittlungsformate in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Er hatte Gastdozenturen an mehreren deutschen Universitäten inne und lehrte an internationalen Institutionen mit Schwerpunkten in Performance, Theater und Theaterpädagogik. Unterstützt vom Goethe-Institut präsentierte er seine Arbeiten bei renommierten Festivals und Biennalen weltweit. Als Mitglied verschiedener Künstler*innen-Kollektive und als künstlerisch-systemischer Berater und Supervisor (i.W.) verbindet er künstlerische Praxis mit innovativen Methoden, um transformative Prozesse zu gestalten.
Aktuelles
Häufig gestellte Fragen
Wie sind die Kurszeiten?
Unsere Kurse beginnen in der Regel am Nachmittag. Kurszeiten sind von 9/9:15 Uhr bis 12:15/12:30 Uhr sowie von 15 Uhr bis 18:15 Uhr. Abweichende Kurszeiten sind in den Ausschreibungen angegeben. In vielen Kursen findet auch noch eine Abendeinheit statt. Zwischen Mittagessen und Kaffeepause gibt es eine 90-minütige Mittagspause – für Gespräche, zum Besuch der Bibliothek oder für einen erholsamen Spaziergang durch den umliegenden Wald. Kursgruppen präsentieren ihre Ergebnisse donnerstagabends den Teilnehmenden anderer Kurse sowie Gästen als Mitmachaktion, Ausstellung, Medienvorführung oder im Rahmen einer öffentlichen Vorstellung.
Wie sind die Qualifizierung an der Akademie anerkannt?
Einzelne Fortbildungen sind nach speziellen Standards von Berufsverbänden anerkannt sowie durch die Kooperation mit bundeszentralen Fachverbänden und Hochschulinstituten. Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) hat die bildungssystemübergreifende Vergleichbarkeit von Bildungsangeboten im formalen und non-formalen Bereich erhöht. Dies bietet die Chance für Kursteilnehmer* innen der Akademie der Kulturellen Bildung am European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) teilzunehmen und erworbene ECTS-Punkte an Hochschulen und anderen (Weiter-)Bildungseinrichtungen anerkennen zu lassen. Kooperationen zwischen der Akademie der Kulturellen Bildung und europäischen Hochschulen zur Anerkennung von ECTS-Punkten existieren bisher zum Beispiel mit der Hochschule Düsseldorf, dem Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald (Ernst-Moritz-Arndt-Universität), der Technischen Hochschule Köln und der Donau-Universität in Krems (Österreich). Die Fachbereiche der Akademie der Kulturellen Bildung weisen die in ihren Qualifizierungen erwerbbaren ECTS-Punkte aus.
Ich habe eine spezielle Frage zu einem Kurs oder einer Qualfizierung. Wie erreiche ich die Kursverwaltung?
Unsere Kursverwaltung erreichen Sie von Mo–Do 8 bis 15 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. Für die Fachbereiche Baukultur, Spiel, Literatur, Medien, Bildende Kunst, Kulturelle Bildung und Akademie Regio ist Ricarda Roehr zuständig: roehr@kulturellebildung.de, Telefon: (02191) 794-211. Für die Fachbereiche Musik, Performance, Tanz, Theater, Sozialpsychologie sowie den Programmbereich Künstlerisch-Systemisch wenden Sie sich bitte an Tina Kamp: kamp@kulturellebildung.de, Telefon: (02191) 794-212
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