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Fachbereichsleitung

  • Dr. rer. medic. Fabian Chyle

    Dr. rer. medic. Fabian Chyle

    Studium für Tanz, Choreografie (B.A.) und Tanz-/Bewegungstherapie (M.A.). Seit 1995 entstanden mehr als 25 abendfüllende interdisziplinäre Tanz- und Performanceproduktionen. 2016 Promotion zu „Körper- und bewegungsbasierten Interventionen mit männlichen Straftätern“ an der Universität Witten-Herdecke. Internationale Lehrtätigkeit seit 1994.

    Kontakt:
    Telefon: (02191) 794-265
    E-Mail: chyle@kulturellebildung.de 
    www.fabianchyle.de

Gastdozent*innen

  • Seppe Baeyens

    Seppe Baeyens

    Seit Beginn seiner künstlerischen Karriere betrachtet Seppe Baeyens intergenerationelles Arbeiten als essentiell für eine zutiefst menschliche und verletzliche Form des Tanz. Die Unvollkommenheit von Tanz und die Weise, wie unterschiedliche Generationen sich darauf beziehen, sind untrennbar mit seinen künstlerischen Werken verbunden. 2015 schuf er seine erste großangelegte Tanzproduktion Tornar mit Ultima Vez und Wim Vandekeybus. In diesem Stück setzte er eine intergenerationelle Besetzung aus professionellen und non-professionellen Tänzern in Interaktion. Tornar wurde auf Theater Festivals gezeigt und erhielt in seiner Heimat und im Ausland viel Anerkennung. In seiner jüngsten Tanzproduktion Invited erforschte Baeyens weiter die Möglichkeiten einer diversen Besetzung und Co-Autorenschaft im zeitgenössischen Tanz.


  • Trude Cone

    Trude Cone

    Choreografin, Tänzerin, Tanzpädagogin und Coach. Internationale Lehrtätigkeit seit 1985. Lebt und arbeitet in Amsterdam. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist sie ‚Body Mind Centering® Practitioner’, ‚Neuro Physiological Psychological (INPP) Therapeutin’ und ‚Rhythmical Movement Consultant’. Trude Cone war lange Jahre Leiterin der School for New Dance Development (Amsterdam) und darauffolgend Leiterin der Tanzabteilungen der Theaterschool Amsterdam. Trude Cone entwickelte ‚Moving Thought’ – ein Coachingansatz basierend auf frühen Bewegungsmustern und deren Verbindung zu Kognition.


  • Katharina Conradi

    Katharina Conradi

    Tänzerin und Choreographin (BA, Amsterdam 1991), Tanztherapeutin (MA, Rotterdam 2006) und zertifizierte Laban Bewegungsanalystin (CMA, Edinburgh 2014). Als Dozentin und Bewegungsanalystin arbeitet sie international mit Schauspielern, Tänzern und Musikern. Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule für Tanz und Theater in Amsterdam (AHK) und Hogeschool voor de kunsten Rotterdam CODARTS. Katharina hat eine private Praxis für Tanztherapie in Amsterdam.


  • Nir de Volff

    Nir de Volff

    Nir de Volff absolvierte seine Tanzausbildung in Israel und machte seine ersten beruflichen Schritte in lokalen Tanzensembles. In Tel Aviv trat er als Gasttänzer in Pina Bauschs Stück Viktor an der Israelischen Oper auf. 2000 ging er nach Amsterdam und begann, eigene Arbeiten zu entwickeln. 2004 übersiedelte er nach Berlin und schuf sein erstes Stück für die Tanztage Berlin in den Sophiensälen. Im Sommer 2007 gründete er seine Company TOTAL BRUTAL. Nir de Volff arbeitet mit zahlreichen Künstler*innen zusammen. Er macht internationale Kulturaustauschprojekte, bei denen soziopolitische Themen mit Unterhaltung verbunden werden. Die Produktionen von TOTAL BRUTAL wurden international in zahlreichen Theaterhäusern und bei Festivals gezeigt, in Österreich u. a. bei den Wiener Festwochen und am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten. 


  • Dr. Sara Houston

    Dr. Sara Houston

    Dr. Sara Houston ist Hauptdozentin im Fachbereich Tanz an der Universität Roehampton in London. Ihre Forschungsarbeit richtet sich auf Community Dance, besonders für Randgruppen. Ihre Arbeit über die Erfahrungen von Menschen mit Parkinson brachte ihr 2011 den BUPA Foundation Annual Prize ein und sie war 2014 Finalistin bei den National Public Engagement Awards. Sie ist Vorsitzende von People Dancing, der strategischen Organisation für Community Dance im Vereinigten Königreich.


  • Martina Kessel

    Martina Kessel

    Kuratorin, Dramaturgin & Projektleiterin Chance Tanz. Studierte Tanz und Tanzpädagogik an den Akademien in Rotterdam und Essen und absolvierte im Anschluss ein Studium der Ethnologie, Islamwissenschaft und Pädagogik an der Universität Köln. Von 2003 bis 2013 arbeitete sie am tanzhaus nrw, wo sie u.a. das Projekt „Take-off: Junger Tanz“ im Rahmen von Tanzplan Deutschland leitete. In diesem Kontext kuratierte sie das Bühnenprogramm für junges Publikum und arbeitete mit zahlreichen Tänzer*innen und Choreograf*innen an der Entwicklung von Tanzproduktionen.  Seit 2013 ist sie in Berlin als Projektleiterin von „ChanceTanz“ tätig und fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung tanzkünstlerische Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus arbeitet sie als freie Dramaturgin und Beraterin und kuratiert u.a. für die Berliner Festspiele das Forum der Choreografen und Tänzer im Kontext des Tanztreffens der Jugend.


  • Prof. Dr. Lucia Rainer

    Prof. Dr. Lucia Rainer

    Lucia Rainer ist Performerin, Forscherin, Dozentin und Autorin. An der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft sind intermediale Kompositionsverfahren das Kennzeichen ihrer generationsübergreifenden und interkulturellen Projekte. Ihre thematischen Schwerpunkte sind: Kollaboration und Reenactment, doing research – doing knowledge, Kunst als Politik und Performance und Alltag. Als Professorin an der MSH Medical School Hamburg verbindet Lucia Rainer die Performancekunst mit ihrem großen Interesse an interdisziplinärer und praxisbezogener Forschung und Lehre.


  • Nadine Rousseau

    Nadine Rousseau

    Dozentin für Spielpädagogik

    Studium der Literatur, Kultur- und Medienwissenschaften (B. A.) und Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (M. A.). Seit 2010 unterschiedliche Projektarbeiten mit den Schwerpunkten Interkultur, Kulturelle Bildung, internationale Begegnung und Kulturentwicklungsplanung. Prozessgestaltung, Koordinatorin und wissenschaftliche Begleitung in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. Seit 2015 an der Akademie der Kulturellen Bildung im Bereich Diversität als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und in der Konzeption und Durchführung der Fortbildungen zur Diversitätsbewussten Kulturellen Bildung tätig.

    Kontakt:
    Tel: 02191/794-273
    Email: rousseau@kulturellebildung.de


  • Isabelle Schad

    Isabelle Schad

    Die Tänzerin und Choreografin Isabelle Schad studierte Klassischen Tanz in Stuttgart und arbeitete mit zahlreichen Choreograf*innen, bevor sie 1999 begann, ihre eigenen Arbeiten zu entwickeln. Ihre Recherche konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen Körper, Choreografie, (Re)Präsentation, Form und Erfahrung und betrachtet körperliche Praxis als Ort für Lernprozesse, Gemeinschaft und politische Teilhabe. Ihre innovativen Projekte werden in unterschiedlichen Kontexten auf Festivals, in Museen oder theatralen Räumen international gezeigt. Sie unterrichtet weltweit und ist Ko-Organisatorin des Arbeitsortes “Wiesenburg-Halle” in Berlin. Isabelle Schad praktiziert täglich Zen-Shiatsu und Aikido-Zen.


  • Claudia Senoner

    Claudia Senoner

    Choreografin, Tanzpädagogin, Tänzerin. Sie ist Begründerin von LOOPtanzperformance und erhielt 2008 den Förderpreis Tanz der Landeshauptstadt München, wo diverse abendfüllende Produktionen uraufgeführt und gefördert wurden. Unter den Labels C&C very specific scenarios (Tanz) und parallel-p (Film) arbeitet sie mit Fabian Chyle und Anja Uhlig zusammen. Gemeinsam untersuchten und entwickeln sie Improvisationsformate, die Konventionen und Begrenzungen von Tanzästhetik hinterfragen und tradierte Bewegungsmuster zerlegen. Im Bereich Musik arbeitet Claudia Senoner u.a. mit Mark Lorenz Kysela, ARNO und Michael Maierhofer.


  • Andreas Simon

    Andreas Simon

    Tänzer und Choreograph. Andreas Simon studierte an der School for New Dance Development, Amsterdam. Neben unterschiedlicher Kompaniearbeit liegt sein Schwerpunkt auf eigenen Produktionen und Performances, sowohl in Theatern wie auch im öffentlichen Raum. Er unterrichtet Tanz in Schulen. Seiner Arbeit liegt dabei ein forschender Charakter zu Grunde: Alltagsräume, bewegte Formen, Chaos und Ordnung werden zu einer Melange des bunten Treibens. Seit mehreren Jahren produziert er mit Kindern und Jugendlichen abendfüllende Stücke, u.a. im tanzhaus nrw und im Jungen Schauspielhaus (Düsseldorf), KRESCHtheater und Werkhaus (Krefeld). Tanzen mit Jungen ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit.


  • Stephanie Thiersch

    Stephanie Thiersch

    Stephanie Thiersch studierte Tanz, Geisteswissenschaften (M.A.) und später Medienkunst mit der Performancekünstlerin Valie Export an der KHM in Köln. Mit ihrer 2000 gegründeten Kompanie MOUVOIR entwickelte sie über 50 Bühnenstücke, Filme und Installationen, die national und international in maßgebenden Festivals und Theaterhäusern gastieren und mehrfach ausgezeichnet wurden. Thiersch sieht ihre choreografische Arbeit in einem weiter gefassten Verständnis von interdisziplinärer Bewegungsforschung, die zunächst Medien, später verstärkt Bildende Kunst und Popkultur und aktuell vor allem Musik in das choreografische Denken miteinbezieht. 2016 realisierte sie den City Dance Köln nach Anna Halprin, einen Tanzparkour mit über 600 Akteuren und 10.000 mitwirkenden Bürger*innen als politisch motivierte Kunst-Manifestation quer durch den Kölner Stadtraum.


  • Silke Z.

    Silke Z.

    Silke Z. ist künstlerische Leiterin der Komapnie resistdance und des Ensembles Die Metabolisten. Sie leitet die ehrenfeldstudios, eine Produktions - und Aufführungsstätte für interdisziplinären und intergenerativen Tanz in Köln. Neben ihren eigenen Produktionen erforscht sie im Rahmen einer Promotion das Phänomen der Unmittelbarkeit im Tanz und übernimmt ab WS 2018 die NRW Dozentur im MA Studiengang Szenische Forschung an der Ruhr Universitäẗ Bochum.